veröffentlicht am 06.07.2026; Autor: Dr. Michael Palmer
Den Lesern dieser Website ist nicht neu, dass die genbasierten Impfstoffe gegen COVID-19 nutzlos und gefährlich sind, und dass die Regierungen weltweit in dieser Sache gelogen haben und weiterhin lügen. Die aktuelle Studie „From Synthetic DNA and RNA-Based Self-Assembling Nanotechnology to Sequalae [sic] of COVID-19 Shots“ [1] liegt auch auf dieser Linie. Die Autoren Shimon Yanowitz und Daniel Broudy behaupten aber zusätzlich, dass die Lügen und Täuschungen noch wesentlich weiter reichen. Ihnen zufolge haben Wirkungen und Nebenwirkungen der Impfungen wenig oder nichts mit dem Spike-Protein zu tun, dessen Produktion diese Impfstoffe in unseren Körperzellen hervorrufen. Stattdessen, so ihre These, enthalten die Impfstoffe raffinierte synthetische Strukturen, die zwar aus DNA bestehen, aber als winzige Roboter („Nanobots“) fungieren und auf heimtückische Weise die Blutgefäße und Organe unseres Körpers zerstören.
In den Schlussfolgerungen am Ende ihres Artikels fassen sie ihre Hypothese wie folgt zusammen:
- „Synthetische DNA/RNA-Nanotechnologie, welche … durch externe elektromagnetische Felder ferngesteuert werden kann, wurde … einem Großteil der Weltbevölkerung injiziert … “,
- „dies führt nicht nur zu weit verbreiteten Beschwerden nach der Injektion, sondern auch zu lebensbedrohlichen und sogar tödlichen Folgen, die von plötzlichem Herzversagen und demyelinisierenden Neuropathien bis hin zu förmlich explodierenden Krebserkrankungen reichen.“
- „All dies wird durch DNA-‚Samen‘ bewirkt, welche in den COVID-19-Impfungen enthalten sind und unserer Ansicht nach eine neuartige und synthetische, horizontal übertragbare Infektion darstellen.“
- „Um die Krise zu bewältigen … müssen wir uns von der Fiktion lösen, dass es bei den irreführend benannten ‚mRNA-Technologien‘ hauptsächlich um das Spike-Protein der biotechnologisch hergestellten SARS-CoV-2-Biowaffe geht …“
Ziemlich erschreckende Aussichten – aber welche Belege gibt es dafür?
Nanotechnologie oder mikroskopische Artefakte?
Die in dieser Arbeit vorgelegten experimentellen Belege bestehen ausschließlich aus Bildern, die mithilfe von konventioneller Lichtmikroskopie aufgenommen wurden. Das erste dieser Bilder erscheint in der Arbeit als Abbildung 4 und ist hier als Abbildung 1 wiedergegeben. Es zeigt ein faserartiges Objekt, das bemerkenswerterweise in der Blutprobe einer ungeimpften Person beobachtet wurde. Die Autoren beschreiben es als „nanotechnologische Struktur“. Da es ja in dieser Arbeit um Impfstoffe und deren Auswirkungen geht, soll dem Leser wohl nahegelegt werden, dass diese „nanotechnologische Struktur“ irgendwie von einer anderen, geimpften Person auf die ungeimpfte Testperson übertragen wurde; und tatsächlich listen die Autoren ja in ihren Schlussfolgerungen eine „horizontal übertragbare synthetische Ansteckung“ durch die vermeintlichen Impfstoff-Nanomaterialien auf.
Im Zusammenhang mit dieser mikroskopischen Beobachtung zitieren die Autoren zwei frühere Arbeiten. Von diesen macht die Studie von Lee u.a. [2] keine definitiven Aussagen zur chemischen Zusammensetzung dieser Strukturen, während Jeon u.a. [3] behauptet haben, dass Strukturen mit ähnlichem Erscheinungsbild aus Graphenoxid bestehen. Daniel Broudy war Mitautor sowohl der Studie von Jeon als auch der gegenwärtigen Arbeit. Der Leser dürfte daher wohl eine Erklärung erwarten, warum Broudy nun nicht mehr von Graphenoxid, sondern von DNA als dem betreffenden Material ausgeht. Aber eine solche Erklärung wird nicht beigebracht; und tatsächlich bietet die gesamte Arbeit keinerlei Daten zur chemischen Zusammensetzung dieser oder anderer mikroskopisch beobachteter Partikel. Alle Behauptungen in dieser Hinsicht sind schlicht und einfach reine Spekulation.

Abbildung 1: Abbildung 4 aus Yanowitz und Broudy. Originalbildunterschrift: „Teil einer nanotechnologischen Struktur in einer Blutprobe, die aus der Fingerbeere eines ungeimpften Freiwilligen entnommen wurde. Bei der Struktur handelt es sich um ein messerscharfes, einige hundert Mikrometer langes Band, das über sich selbst gefaltet ist.“
Abgesehen von dem auffallend großen „nanotechnologischen“ Objekt zeigt das Bild auch eine große Anzahl roter Blutkörperchen, von denen aufgrund der verwendeten mikroskopischen Methode nur die Umrisse sichtbar sind. Nun ist die Größe von roten Blutkörperchen so bemessen, dass sie die Kapillaren nur „im Gänsemarsch“ passieren können. Dementsprechend könnte die hier abgebildete viel größere faserartige Struktur unmöglich intakte Kapillaren passieren. Selbst wenn sie also in einer Impfstoff-Ampulle enthalten gewesen und durch die Injektion in den Blutkreislauf gelangt wäre, hätte sie im ersten Kapillarbett, auf das sie getroffen wäre, stecken bleiben müssen. Dies wäre in aller Regel das Kapillarbett der Lunge. Es ist also nicht möglich, dass Objekte dieser Größe kontinuierlich im Blutkreislauf verbleiben und dann möglicherweise in Blutproben angetroffen werden. Aber wenn dieses Objekt nicht aus dem Blut stammt, woher kommt es dann? Am wahrscheinlichsten wohl einfach aus der Luft. Tatsächlich ähnelt das Aussehen dieses Objekts, sowie auch einiger weiterer in der Veröffentlichung dargestellten Objekte, dem von gewöhnlichen Fasern, so wie sie auch in Staubproben vorkommen. Dies ist in Abbildung 2 illustriert, welches ein weiteres Bild von Yanowitz und Broudy mit einer Probe von Hausstaub vergleicht. Natürlich können wir nicht sicher sein, dass auch nur zwei der in den beiden Abbildungen gezeigten Fasern aus demselben Material bestehen, denn solche Fragen lassen sich mit Hilfe von Lichtmikroskopie allein einfach nicht entscheiden. Dennoch sollte die Ähnlichkeit in der Gestalt hinreichend deutlich machen, dass eine Verunreinigung durch Staub als mögliche Fehlerquelle in Betracht gezogen werden muss. Yanowitz und Broudy aber übersehen oder übergehen dieses Problem völlig.

Abbildung 2: Die von Yanowitz und Broudy als Abbildung 5 gezeigte Impfstoffprobe (links) und eine Probe von Hausstaub (rechts). Letztere enthält eine einzelne gerade schwarze Kohlenstofffaser und eine Reihe faserartiger Staubpartikel (Quelle: E.R. Crutcher, Microlab Northwest). Die Farben in beiden Abbildungen sind Artefakte der Beleuchtung.
Doch übertragbare Fasern, die angeblich aus synthetischer DNA bestehen, sind noch nicht alles, was Yanowitz und Broudy zu bieten haben. Sie zeigen noch einige andere interessante Dinge, aufgewertet durch noch interessantere spekulative Deutungen. Ein rundes Objekt, das meinen eigenen trügerischen Augen sehr nach einer Luftblase aussieht (Abbildung 3, links), wird als synthetische „Protozelle“ angesprochen. Dieser künstlichen Zelle wird weiterhin zugetraut, dass sie eine komplette Ausrüstung für die zellfreie Proteinsynthese enthält. Die in dieser „Protozelle“ eingeschlossene, quadratische Form „enthält möglicherweise Meta-DNA“; mit diesem Begriff sind komplexe synthetische DNA-Strukturen gemeint. Wie genau diese protein-produzierenden künstlichen Zellen in die Geschichte von den sich selbst replizierenden DNA-Nanobots hineinpassen sollen, wird nicht erklärt. Auch einer weiteren beunruhigenden Entdeckung – scharfkantigen rechteckigen Strukturen, welche die Autoren als miniaturisierte Chips mit elektronischen Schaltkreisen interpretieren (Abbildung 3, rechts) – wird keine konkrete Rolle zugewiesen. Wie solche angeblichen Schaltkreise im Körper mit Strom versorgt würden, oder wie sie die von ihnen erzeugten Informationen an andere Nanostrukturen oder vielleicht an die Außenwelt weiterleiten würden, bleibt ebenfalls unklar.
Die Autoren merken aber an, dass dieser Miniatur-Chip beobachtet wurde, nachdem „eine dicke Flüssigkeitsschicht aus einer Pfizer-Ampulle ohne Deckglas auf den Objektträger aufgetragen wurde, damit sich diese elektronische Schaltung in ihrer vollen, uneingeschränkten Höhe aufbauen konnte.“ Wird nun aber eine feuchte Probe ohne Deckglas im Mikroskop betrachtet, dann wird die Wärme des Mikroskopleuchtstrahls die Flüssigkeit verdampfen, und die darin enthaltene Salze werden zunächst konzentriert und dann aus der Lösung ausgefällt. Wie viele andere injizierbare Arzneimittelpräparate enthält auch der Pfizer-Impfstoff Natriumchlorid, also gewöhnliches Salz, in einer relativ hohen Konzentration (vergleichbar mit der im Blutplasma und in den extrazellulären Körperflüssigkeiten). Und hier ist nun schließlich anzumerken, dass Natriumchlorid „orthorhombische“ Kristalle bildet, d. h. solche mit perfekt rechteckigen Kantenflächen – genau wie in der Abbildung von Yanowitz und Broudy. Ein Beispiel ist hier in Abbildung 4 zu sehen. Man könnte sogar sagen, dass dieses Bild noch stärker an „Schaltkreise“ erinnert als das in Abbildung 3. Andererseits dürfte es extrem schwierig sein, „meta-DNA“ in solche exakten Quader zu arrangieren; und dies wäre für die unterstellte Funktion wohl auch ganz unnötig, denn kein Naturgesetz verlangt, dass Schaltkreise nur auf rechteckigen Oberflächen existieren könnten.

Abbildung 3: Abbildungen 8 (links) und 10 (rechts) aus Yanowitz und Broudy. Erläuterungen siehe Text.

Abbildung 4: Natriumchloridkristall unter dem Mikroskop. Quelle: Wikimedia (Andrey73RUS).
Wie sollen die nanotechnologischen Vorrichtungen eigentlich Impfschäden verursachen?
Nachdem der Leser sich durch die Vorstellung aller möglichen hochentwickelten Nanogeräte in helle Aufregung hat versetzen lassen, dürfte er von dem vorgeschlagenen Mechanismus der Schädigung durch all diese Schreckgespenster ein wenig enttäuscht sein. Der einzige konkret benannte Mechanismus besteht nämlich darin, dass die scharfen Kanten dieser zirkulierenden Objekte die Innenwände der Blutgefäße aufkratzen. Dies wiederum soll die Bildung jener interessanten weißen Blutgerinnsel verursachen, von denen so einige Bestattungsunternehmer berichtet haben. Nun sind diese Gerinnsel sicherlich interessant und relevant für das Verständnis der durch die Impfstoffe verursachten Schäden. Mir ist jedoch nicht klar, warum ein eigentlich ganz gewöhnliches mechanisches Trauma an den Gefäßen zur Bildung von Gerinnseln mit ungewöhnlichem Aussehen und ungewöhnlicher Struktur führen sollte. Ebenso wenig ist klar, wie diese Gerinnsel dann zu entzündlichen Schäden in den Zellen und Geweben führen sollen, die jenseits der beschädigten Blutgefäße liegen. Die Gerinnsel sollten in erster Linie lediglich die Durchblutung behindern und dadurch nekrotische Schäden verursachen. Nun lässt sich diese offensichtliche Entzündung eigentlich ganz leicht als Folge der Spike-Protein-Expression und der darauf folgenden Immunreaktion erklären; und der Nachweis von durch den Impfstoff induziertem Spike-Protein in solchen entzündlichen Läsionen – siehe zum Beispiel in der Arbeit von Dr. Michael Mörz [4] – untermauert diese Interpretation nachdrücklich. Doch wie eingangs erwähnt, wollen Yanowitz und Broudy „sich von der Fiktion lösen“, dass die in den Impfstoffen enthaltene modRNA und das durch sie induzierte Spike-Protein irgendetwas mit den tatsächlichen durch die Impfstoffe verursachten Schäden zu tun hätten. Dementsprechend fällt die Frage nach den Ursachen der Entzündungen ganz einfach unter den Tisch.
Um die durch die Impfstoffe verursachten Krebserkrankungen zu erklären, berufen sich die Autoren gleichfalls auf mechanische Schäden durch scharfkantige Fasern, und sie führen hierzu die Asbestose als Präzedenzfall an. Nun können Asbestfasern tatsächlich Krebs auslösen. Dies passiert jedoch in aller Regel nach vielen Jahren Vorlaufzeit, und dann auch nur in der Folge chronischer beruflicher Exposition, nicht nach einer geringen Anzahl von Injektionen. Außerdem beschränken sich diese Krebsfälle auf die Lunge und die Pleura. Krebs nach Asbestose weicht in zu vielen Aspekten zu sehr vom „Turbokrebs“ nach der Impfung ab, als dass er als ein relevanter Präzedenzfall für diesen „Turbokrebs“ gelten könnte.
Den vermeintlichen „Schaltkreisen“ wird weiterhin unterstellt, dass sie in die Funktion des Gehirns eingreifen sollen. Auch diese Annahme wird natürlich wieder mit keinerlei Daten gestützt, sondern nur mit einigen Literaturzitaten zum Thema „künstliche Hirnschnittstellen.“ Die zitierten Arbeiten geben tatsächlich zu denken; sie machen den Eindruck, dass die energisch vorangetriebene Forschung auf diesem Gebiet wenig mit Heilkunde, aber viel mit Kontrolle und Manipulation zu tun hat. Aber andererseits wird klar, dass die hier bisher erreichten Ergebnisse weit von einer massenhaften Anwendung entfernt sind. Die von Yanowitz und Broudy zitierte Arbeit von Hong u.a. [5] mag als Beispiel dienen. Dort wird über das längerfristige erfolgreiche Belauschen einzelner Hirnzellen berichtet. Aber die hierbei angewandte, durchaus einfallsreiche Technik erfordert zunächst eine Injektion von chemischem „Schnittstellen-Material“ in das Gehirn, und hinterher das Einbringen eines Leitungsdrahtes, der die angezapften Signale nach außen an die Verstärker-Elektronik überträgt. Von hier bis zur hypothetischen Verwendung von intramuskulär oder intravenös eingebrachten „DNA-Chips“, die dann selbständig ins Gehirn vordringen und von dort „nach Hause“ funken, ist es offenbar ein weiter Weg. Zudem spiegelt die Aktivität von einigen wenigen Hirnzellen ja auch nicht die Gedanken und Absichten der betroffenen Person wider. Um diese zu erfassen, ist die Beobachtung von Verhalten und Kommunikation doch wohl wesentlich geeigneter als die „Fieberkurven“ einzelner Zellen; und genau diese vollständige Beobachtung, verstärkt und vervollkommnet mit KI, hat bei den staatlichen und überstaatlichen Überwachungsorganen derzeit wohl die höchste Priorität.
Fazit
Yanowitz und Broudy präsentieren uns eine sensationelle Hypothese zur Frage, wie die bekanntermaßen giftigen modRNA-COVID-Impfstoffe ihre Opfer krank machen oder töten. Sie legen jedoch weder stichhaltige Belege vor, noch führen sie ihre Hypothese als solche überhaupt vollständig aus. Es bleibt völlig unklar, auf welche Weise sich die vermeintlichen DNA-Nanobots denn in vivo vermehren sollen, oder wie sie sich von geimpften auf ungeimpfte Menschen ausbreiten könnten. Auch ihre Beziehung zu den angeblichen protein-synthetisierenden Vesikeln wird nicht erklärt. Eine Steuerung der DNA-Nanobots durch externe elektromagnetische Felder wird zwar postuliert, aber sie wird mit keiner der vermeintlichen toxischen Wirkungen konkret in Verbindung gebracht. Ein weiterer schwerer Mangel ihrer Arbeit ist die völlige Missachtung der umfangreichen vorhandenen Belege für autoimmunartige Entzündungen, welche zur gängigen Auffassung vom Wirk- und Schadensmechanismus der Impfstoffe passen und diese stützen.
Ich teile das Misstrauen von Yanowitz und Broudy gegenüber dem wissenschaftlichen Establishment, das sich nach wie vor der Politik unterordnet und sich noch immer weigert, die traurige Wahrheit über die Risiken und den Nutzen der giftigen genbasierten Impfstoffe anzuerkennen und auszusprechen. Bei allem berechtigten Protest gegen dieses Establishment sollten wir jedoch nicht „das Kind mit dem Bade ausschütten,“ d.h. die wissenschaftliche Methode selbst verwerfen. Ich glaube, dass die Studie von Yanowitz und Broudy genau diesen Fehler macht.
Literaturverzeichnis
- Yanowitz, S.D. and Broudy, D. (2026) From Synthetic DNA and RNA-Based Self-Assembling Nanotechnology to Sequalae [sic] of COVID-19 Shots. IJVTPR 4:1701-1753
- Lee, Y.M. et al. (2022) Foreign Materials in Blood Samples of Recipients of COVID-19 Vaccines. IJVTPR 2:249-265
- Jeon, K. et al. (2023) A Presentation of Analyses of COVID-19 Vaccine Samples, Blood Samples, Urine Samples, Foot Bath Samples, Sitz Bath Samples, and Skin-Extract Samples. J. Biomed. Res. Environ. Sci. 4:188-216
- Mörz, M. (2022) A Case Report: Multifocal Necrotizing Encephalitis and Myocarditis after BNT162b2 mRNA Vaccination against Covid-19. Vaccines 10:2022060308
- Hong, G. et al. (2018) Mesh electronics: a new paradigm for tissue-like brain probes. Current Opinion in Neurobiology 50:33-41
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