veröffentlicht am 09.05.2026 von Team Redaktion
Am 19. April 2026 veranstaltete die MWGFD in Landshut eine Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Sachstand der Corona-Aufarbeitung in Deutschland“.
Ein Einspielervideo mit Originalzitaten und Ausschnitten aus authentischen Beiträgen setzte einen ersten Impuls und eröffnete die Veranstaltung.
Unter der Moderation der freien Journalistin Claudia Jaworski, die mit einem einführenden Vortrag einen umfassenden Überblick über die Enquete-Kommissionen und Untersuchungsausschüsse in Deutschland sowie über deren mediale Begleitung gab, beleuchteten drei Sachverständige unterschiedliche Aspekte der Corona-Aufarbeitung.
Das MWGFD-Vorstandsmitglied Werner Bergholz, sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommissionen in Brandenburg und Thüringen sowie Sachverständiger der Enquete-Kommission in Sachsen, berichtete aus seinen persönlichen Erfahrungen in der Kommissionsarbeit und verglich die Herangehensweisen und Arbeitsweisen der einzelnen Gremien.
MWGFD-Vorstandsmitglied Klaus Steger, Sachverständiger der Enquete-Kommission Sachsen, gewährte in seinem Vortrag Einblicke in den aktuellen wissenschaftlichen Stand rund um die modRNA-Technologie.
Der Kardiologe Jörg-Heiner Möller, ebenfalls Sachverständiger der Enquete-Kommission Sachsen, sprach über seine Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit Long Covid und PostVac. Nach seiner Einschätzung sei PostVac die schwerwiegendere und therapeutisch deutlich schwieriger zu behandelnde Erkrankung.
Den Vorträgen folgte eine moderierte Podiumsdiskussion sowie ein lebhafter Meinungsaustausch mit dem Publikum.
Über die Veranstaltung berichteten die lokale Presse sowie der Kanal NuitDeboutMunich.
Alle Videobeiträge finden Sie auch in der Playlist auf YouTube.
Bildquelle: privat
