veröffentlicht am 21.05.2026; Autor: Prof. Harald Walach
Ich habe in einem meiner letzten Blogs (https://harald-walach.de/2026/04/30/wehret-den-anfaengen-impfzwang-verhindern-masernschutzgesetz-abschaffen/#more-5650) auf unsere Masernpetition an den Petitionsausschuss des Bundestages hingewiesen. Mittlerweile ist das Quorum von 30.000 Unterschriften erreicht und damit kommt die Petition vor den Petitionsausschuss, der darüber entscheidet, ob der Inhalt vom Bundestag diskutiert werden soll. Ich danke allen, die sich der Petition angeschlossen haben, auch im Namen meines Kollegen Ronny Weikl, der die Sache lanciert hat. Doch ist dies erst der Anfang, und nicht das Ende der Diskussion. Es geht hier um mehr als nur die Masernimpfung in ihrer gegenwärtigen Form. Man muss bedenken:
Falls die faktische Masernimpfpflicht bleibt, die sich aus der Verpflichtung zum Nachweis der Immunität ergibt, ist die Gefahr groß, dass sie irgendwann aus Kostengründen durch eine mod-RNA-Impfung ersetzt wird. Dies wird dann zu einer faktischen mod-RNA-Impfpflicht werden.
Die mod-RNA-Plattform drängt mit spitzen Ellenbogen nach vorn
Die COVID-19 Pandemie wurde dafür benutzt, eine experimentelle,
gentherapeutische Methode zur Impfstoffherstellung zu normalisieren, was unter normalen Umständen nie funktioniert hätte. Die Patente dafür waren schon lange in der Pipeline; Leake und McCullough haben das sehr präzise dokumentiert [1]. Nun vergeht kaum ein Monat, in dem nicht eine neue Studie publiziert wird, in der ein mod-RNA-Impfstoff mit einem konventionellen Impfstoff verglichen wird, woraufhin er dann die Zulassung erhält. Gerade eben wurde eine solche Studie mit mehr als 40.000 Teilnehmern im New England Journal of Medicine (NEJM) publiziert. Getestet wurde ein mod-RNA-Grippeimpfstoff von Moderna. Geplant, finanziert, ausgewertet, und geschrieben wurde die Studie von Moderna [2]. Das NEJM ist mittlerweile zur Hauspostille von Big Pharma verkommen. Denn niemand anderer kann diese Riesenstudien mehr bezahlen, deren Kosten vermutlich in einen dreistelligen Millionenbetrag gestiegen sind.
Die Studie zeigt, wie gewünscht, dass ein mod-RNA Impfstoff, der die
immunstimulierenden Abschnitte von drei verschiedenen Grippeviren der
letzten Jahre kodiert mindestens so gut und eigentlich sogar besser ist als
konventionelle Grippeimpfungen. Da die Studie zweiarmig ist und keinen
Nicht-Impfungsarm, z.B. unbehandelte Kontrolle oder Placebo, enthielt, wissen wir nicht, was ohne Impfung passiert wäre. Grippeimpfungen sind notorisch schwach und für die meisten Leute unnötig, weil das Immunsystem eines gesunden Menschen bereits genügend Erfahrung mit Grippe hat, um sie abzuwehren, und wer das nicht kann, ist nicht unbedingt besser dran mit Impfung, aber das nur am Rande. In der Studie haben 557 von 20.124 Personen mit Standardimpfung (2,76%) Grippe bekommen, in der mod-RNA Gruppe waren es 411 von 20.179 (2,04%). Das ist ein winzig kleiner, aber bei der Größen der Studie dennoch statistisch feststellbarer Unterschied, aus dem die Autoren eine bessere Wirksamkeit der mod-RNA Impfung ableiten.
Dass diese mod-RNA Impfung auch mehr Nebenwirkungen hat, naja, das
muss man halt in Kauf nehmen. 2,2% der Empfänger der mod-RNA-Segnung berichteten über schwere Nebenwirkungen und 1,9% der mit dem gewöhnlichen Impfstoff. Also fast ebenso viele, die trotz Impfung Grippe bekommen haben, hatten von der Impfung auch schwere Nebenwirkungen; allerdings dürften es andere Personen gewesen sein. Es ist davon auszugehen, dass diese Nebenwirkungen nicht aufgetaucht wären, wenn nicht geimpft worden wäre. Und ob die Leute ohne Impfung mehr Grippe bekommen hätten, wissen wir nicht, weil es nicht untersucht worden ist.
Man sieht an dieser Studie und vor allem an ihrer Diktion und
Aufmachung: Moderna erwartet sich ein Bonanza von der mod-RNA Plattform. Grippe kommt immer wieder, jedes Jahr, und zwar meistens mit einer neuen genetischen Variante. Die Impfung muss also immer wieder erneuert werden. Wenn die WHO noch ein bisschen mithilft mit Angstmache und Hype, dann rennen auch entsprechend viele Leute zur Impfung. Und denen kann man dann auch erzählen: die mod-RNA-Plattform von Moderna ist mittlerweile die moderne Wahl. Sie ist auch deshalb ein Bonanza, weil man mit der gleichen Pipeline, durch Gentechnik sehr rasch alle möglichen Antigene in einen solchen Impfstoff verpacken kann. Man muss nicht erst mühsam, wie bisher,
in Hühnereiern oder sonstigen tierischen Zellkulturen auf die Vermehrung
von Viren oder Bakterien warten, die man dann auch noch irgendwie
unschädlich machen muss, bevor man sie in einen Impfstoff umwandeln und impfen kann. Man muss keine problematischen Hilfsstoffe, wie
Aluminiumoxid oder sonstige Verunreinigungen zusetzen, ohne die das
Immunsystem gar nicht reagieren würde. Denn bei mod-RNA-Impfstoffen
übernehmen die Lipidnanopartikel diesen Part. Nein, man kann mit dieser Gentechnik das Immunsystem direkt manipulieren, so dass es Antikörper
herstellt und das auch noch relativ billig. Man verlangt einen Haufen Geld für die Impfstoffe, und, voilà, wir haben unser Bonanza.
Ähnlich wie bei COVID-19 besteht durch diese Intervention die Gefahr,
das Immunsystem zu verwirren. Denn die humorale Immunität, also die
Immunität durch Antikörper, wird vor die natürliche, unspezifische und
zelluläre Immunität gestellt, auch wenn die zelluläre Abwehr auch
angesprochen wird. Normalerweise arbeiten diese Zweige des Immunsystems eng zusammen. Wenn die Immunität durch Antikörper überhand nimmt, dann kann das zu einer „antikörperabhängigen Verstärkung“ der Immunreaktion führen, „antibody dependent enhancement“.[3] Das ist eine paradoxe Reaktion, bei der das Immunsystem überreagiert und eine Krankheit verstärkt,
anstatt sie zu beenden. Bei den Problemen durch die COVID-19-„Impfung“ war das eines der Probleme [4-6]. Es ist natürlich denkbar, dass dieses Problem durch die spezielle Natur des Virus entstanden ist und weniger mit der Impftechnik zu tun hat. Aber weil bei den COVID-19-„Impfungen“ keine sorgfältigen Studien gemacht wurden, wissen wir es nicht genau.
Hinzu kommt, dass durch die Lipid-Nanopartikel möglicherweise die
Entzündungsreaktion und die Unterdrückung der natürlichen
Killerzellaktivität verstärkt wird und damit indirekt die Anfälligkeit für Krebs erhöht wird [7-9]. All das fällt in einem Goldrausch ja nicht auf. Das kommt erst Jahre später zum Tragen. Durch den Anstieg nicht nur von Krebs, sondern auch von Autoimmunkrankheiten und anderen Komplikationen. Soeben hat eine Studie, die die
Kindersterblichkeitsstatistik der Philippinen untersucht hat gezeigt, dass die Kindersterblichkeit nach einem kontinuierlichen Rückgang bis 2020 in den letzten Jahren wieder drastisch angestiegen ist. Dieser Anstieg ist mit Impfungen korreliert [10]. Zum einen haben die Philippinen COVID-19
Impfungen für Säuglinge durchgeführt, und zum anderen auch Hepatitis- und Tuberkulose-Impfungen unmittelbar nach der Geburt verpflichtend gemacht.
Der springende Punkt hier ist folgender: mod-RNA-Impfungen sind
durch COVID-19 „salonfähig“ gemacht worden. Die Firmen werden diese
Plattform jetzt aggressiv ausbauen. Denn sie verspricht immense Gewinne bei minimalem Aufwand. Irgendwann wird es keine konventionellen Impfstoffe mehr geben oder sie werden so teuer werden, dass Versicherer sie nicht mehr bezahlen. Dann wird es nur noch mod-RNA Impfungen geben.
Und was dann, liebe Eltern, wenn die Masernimpfung nur noch als mod-
RNA-Impfung zur Verfügung steht? Dann sind Sie bzw. Ihre Kinder zu einer gentechnischen Intervention vergattert. In der Schwangerschaft, liebe Mütter, haben Sie auf den Wein oder ihr Feierabendbier verzichtet, um ja Ihrem Kind nicht zu schaden. Sie haben sich möglicherweise vor Stress, Hitze, Kälte, Lärm, allzu viel Mobilfunkstrahlung und sonstwas gehütet. Vielleicht sind Sie sogar vor dem Supermarkt gestanden mit Plakaten auf denen stand: „keine gentechnisch veränderten Tomaten!“. Und jetzt? Jetzt kriegen Sie am Ende Gentechnik frei Haus geliefert. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen, von denen wir gerade mal die allerersten gruseligen Vorboten erspitzeln konnten (vgl. die Videointerview-Serie unseres MWGFD-Teams „geimpft-geschädigt-geleugnet“). Diese werden vielleicht nicht bei allem mod-RNA Impfungen so drastisch sein, wie bei denen gegen SARS-CoV-2, weil nicht alle Antigene so gemein sind, wie das Spike-Protein. Bis zum Beweis des Gegenteils ist es vernünftig, von der Gefährlichkeit solcher Impfstoffe auszugehen. Aber die grundlegende Problematik bleibt: wir wissen nicht wo, wieviel, wie lange von einem solchen Antigen von den Körperzellen exprimiert wird. Und vor allem: es gibt keinen Stop-Schalter.
Daher ist das grundlegende Problem der Autoimmunität nicht gebannt,
wenn nämlich die Körperzellen, die das Antigen zum Ausdruck bringen, vom Immunsystem attackiert und zerstört werden. Daher: Gut, dass Sie unsere Petition gezeichnet haben. Danke dafür! Und weiter Druck aufbauen, damit es nicht zu einer mod-RNA-Impfplicht kommt!
- Leake J, McCullough PA. Vaccines: Mythology, Ideology, and Reality. New York: Skyhorse; 2025.
- Leroux-Roels I, Huang G, Ferguson M, Kohli A, Clark R, Bickel M, et al. Efficacy and Safety of an mRNA Seasonal Influenza Vaccine in Adults. New England Journal of Medicine. 2026;394(18):1803-13. doi:
10.1056/NEJMoa2516491. - Yahi N, Chahinian H, Fantini J. Infection-enhancing anti-SARS-CoV-2
antibodies recognize both the original Wuhan/D614G strain and Delta variants. A potential risk for mass vaccination? Journal of Infection. 2021. doi:
10.1016/j.jinf.2021.08.010. - Kalkeri R, Zhu M, Cloney-Clark S, Parekh A, Gorinson D, Cai Z, et al. Anti-Spike IgG4 and Fc Effector Responses: The Impact of SARS-CoV-2 Vaccine Platform–Specific Priming and Immune Imprinting. medRxiv. 2025:2025.03.19.25324267. doi: 0.1101/2025.03.19.25324267.
- Yamamoto K. Adverse effects of COVID-19 vaccines and measures to
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- Clark SA, Rogers C, Radetich M, Hulscher N, Cosgrove K, Craven B, et al.
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Bildquelle: generiert mit KI-Unterstützung
