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Fragen und Antworten zum Thema „Shedding von COVID-Impfstoffen“

veröffentlicht am 18.02.2026; Autor: Dr. Michael Palmer

In diesem Beitrag beantworten wir Fragen, welche Anrufer so oder ähnlich wiederholt an die Mitarbeiterinnen unserer Telefon-Hotline gerichtet haben.

Manchmal ängstigt mich der Gedanke, dass ich von Shedding betroffen sein könnte. Und nun?

Vielleicht helfen Ihnen die Antworten, die wir hier für Sie zusammengestellt haben.

Gibt es Shedding überhaupt?

Kurze Antwort: Ja, aber in den meisten Fällen ist es vernachlässigbar.

Lange Antwort: Man muss davon ausgehen, dass injizierte COVID-Impfstoffe tatsächlich mit verschiedenen Körperflüssigkeiten ausgeschieden und dann von anderen Menschen aufgenommen werden können. Dasselbe muss man auch von Spike-Protein annehmen, das im Körper von Geimpften gebildet wurde.

Die übertragene Menge wird aber in aller Regel äußerst gering sein. Man kann abschätzen, dass durch Hautkontakt oder durch die Atemluft höchstens der zehn-millionste Teil einer Impfdosis übertragen werden könnte. Dasselbe gilt auch für die Übertragung von Spike-Protein. Andere Übertragungswege muss man gesondert betrachten.

Kann flüchtiger Kontakt mit Geimpften bei Ungeimpften zu Krankheitserscheinungen führen?

Kurze Antwort: Nein.

Lange Antwort: Zunächst ist festzuhalten, dass weder die bislang verwendeten COVID-Impfstoffe noch das Spike-Protein infektiös sind, d.h. beide können sich im Körper des Empfängers nicht vermehren. Eine giftige Wirkung könnte also nur direkt von der übertragenen Menge an Impfstoff oder Spike-Protein ausgehen.

Bei den geringen Mengen, die per Hautkontakt oder Atemluft übertragen werden können, ist aber eine schädliche Wirkung ganz einfach nicht plausibel. In der gesamten Medizin gibt es nicht einen einzigen Präzedenzfall für eine derartige „Vergiftung aus zweiter Hand“. Auch bei den COVID-Impfstoffen liegen hierfür keinerlei konkrete Beweise vor, obwohl nun seit immerhin schon fünf Jahren vom Shedding die Rede ist. Unser Labor Inmodia GmbH hat mittlerweile viele Proben von vermeintlichen Shedding-Opfern untersucht und dabei keinerlei bestätigende Hinweise gefunden. Solange es bei dieser Beweislage bleibt, kann man getrost davon ausgehen, dass bei flüchtigem Kontakt mit Geimpften kein Risiko besteht.

Welche Übertragungswege sind bedenklich?

Am besten belegt ist die Übertragung von Impfstoff mit der Muttermilch. Die Impfstoffe wurden in der Milch frisch geimpfter Mütter nachgewiesen, und zumindest in einigen Fällen hat dies wohl auch zu Krankheits- und sogar Todesfällen bei den Stillkindern geführt.

Spenderblut von frisch Geimpften ist ebenfalls nicht ganz unbedenklich. Auch im Sperma von Geimpften wurde Impfstoff nachgewiesen (s.u.).

Ist eine Übertragung über die Plazenta auf das Ungeborene möglich?

Ja. Hier handelt es sich zwar nicht um „Shedding“ im eigentlichen Sinne, aber ungeborene Kinder sind mit Abstand dem größten Risiko ausgesetzt. Im ganz frühen Stadium der Schwangerschaft wird es am ehesten zu Aborten kommen; in späteren Stadien sind Organschäden vorstellbar, insbesondere auch am Zentralnervensystem.

Wie kann man sich schützen, wenn der Sexualpartner geimpft ist?

Man muss annehmen, dass durch Geschlechtsverkehr eine deutlich größere Menge von Impfstoff oder Spike-Protein übertragen werden kann als  durch Hautkontakt, aber letztlich wird auch diese Menge sich nur auf einen kleinen Anteil einer Impfdosis belaufen. Konkrete Belege einer Schädigung auf diesem Weg liegen uns nicht vor. Die Verwendung von Kondomen sollte die Übertragung (und damit Schädigung) auf diesem Weg praktisch vollständig verhindern.

Könnte Shedding durch Labortests nachgewiesen werden?

Kurze Antwort: Shedding von Impfstoff grundsätzlich ja, von Spike-Protein nein. 

Lange Antwort: Bei Labortests muss man unterscheiden zwischen dem Nachweis von Impfstoff, von durch die Impfung induziertem Spike-Protein, und von Antikörpern gegen Spike. Ein Nachweis von Spike-Protein sagt nichts darüber aus, auf welchem Weg es in den Körper gelangte – d.h. ob durch Infektion mit dem Virus, durch Impfung, oder durch ein hypothetisches „Shedding“. Bei Ungeimpften muss bis zum Beweis des Gegenteils angenommen werden, dass ein positiver Nachweis von Spike-Protein auf einer Infektion beruht, selbst dann, wenn diese schon länger zurückliegt. 

Labortests, deren Resultate in BAU („Binding Antibody Units“) angegeben werden, messen Antikörper-Spiegel, d.h. die Immunreaktion des Körpers auf das Spike-Protein. Ein positiver Antikörper-Nachweis bedeutet, dass das Immunsystem mit dem Spike-Protein Bekanntschaft geschlossen hat, und zwar in der Regel vor nicht allzu langer Zeit. Aber auch hier kann man keine definitive Aussage zur Herkunft dieses Spike-Proteins machen, und wiederum deutet ein positiver Test bei Ungeimpften am ehesten auf eine zurückliegende Virus-Infektion hin.

Im Prinzip könnte man aber versuchen, ausgeschiedenen und übertragenen Impfstoff nachzuweisen. In der Tat berichtete eine Studie aus Israel den PCR-Nachweis von Impfstoff-RNA bei ungeimpften Frauen. Es erscheint durchaus möglich, dass diese Frauen den Impfstoff durch Sexualkontakte aufgenommen hatten. Auch war die PCR hier so kalibriert, dass sogar extrem geringe Mengen nachgewiesen wurden. Über eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Frauen durch die nachgewiesene RNA wurde in dieser Studie nichts ausgesagt.

Ist Shedding ein dauerhaftes Phänomen, oder tritt es, wenn überhaupt, nur kurzfristig auf?

Zur Beantwortung dieser Frage kann man den Zeitverlauf der Blutspiegel von Spike-Protein bei Geimpften heranziehen. Je höher die Blutspiegel, desto höher werden die Konzentrationen von Spike-Protein auch in solchen Körperflüssigkeiten sein, welche ausgeschieden werden können. Dasselbe gilt vermutlich auch für die Konzentrationen von Impfstoff.

Spike-Protein kann nach Impfung tatsächlich für einige Monate nach Impfung im Blut nachgewiesen werden; das wurde schon 2021 von Bansal et al. demonstriert. Die Impfstoff-mRNA verschwindet mehreren Studien
zufolge nach einigen Wochen ganz oder fast ganz aus dem Blut. (korr. 06.03.2026)

In einzelnen Zellen und Geweben kann Spike-Protein anscheinend länger nachweisbar bleiben. Wenn dies z.B. die Schleimhaut der Luftwege betrifft, dann muss man davon ausgehen, dass geringe Mengen auch längerfristig ausgeschieden werden können. Dies bedeutet aber dennoch keine Gefahr der Schädigung von Ungeimpften.

Kann es durch genetischen „Umbau“ zu sehr lange anhaltendem Shedding kommen?

Kurze Antwort: Dies ist sehr unwahrscheinlich.

Lange Antwort: Man kann nicht kategorisch ausschließen, dass das intakte Gen für das Spike-Protein in das Erbgut einer menschlichen Zelle eingebaut wird, und dass diese Zelle dann anfängt, längerfristig Spike-Protein zu produzieren. Dies wäre aber kaum quantitativ bedeutsam; und außerdem würde eine solche Zelle den Zorn des Immunsystems auf sich ziehen und wohl früher oder später zerstört werden.

Ein größeres genetisches Risiko geht von den sehr viel kleineren DNA-Fragmenten aus, die als Produktionsrückstand in den mRNA-Impfstoffen nachgewiesen wurden. Wenn diese in das zelluläre Erbgut eingebaut werden, dann können sie die genetische Regulation der Zelle durcheinanderbringen und evtl. auch Krebs auslösen.

Kann man Shedding therapeutisch kausal beeinflussen, oder nur symptomatisch behandeln?

Diese Frage setzt voraus, dass Shedding tatsächlich zu signifikanten Krankheitserscheinungen führt. Hierfür gibt es bisher bestenfalls nur anekdotische Hinweise, aber keine konkreten Belege. Allerdings könnte bereits die Angst vor Shedding körperliche Symptome hervorrufen oder verstärken. Eine kausale Behandlung müsste sich dann gegen diese Angst richten.

Sind ungespritzte „Shedding-Opfer“ auch gefährlich für ihre Mitmenschen?

Nein.

Ist Shedding überhaupt der richtige Begriff, oder sollte man einen anderen Begriff finden?

Das englische Wort „Shedding“ bedeutet Absonderung, es trifft also die Sache schon. Das Problem besteht nicht in der Benennung des Phänomens, sondern darin, dass man ihm auf voreilige und wissenschaftlich haltlose Weise vielfältige Gefahren angedichtet hat. Hieran haben leider auch einige ansonsten verdienstvolle Kritiker der COVID-Impfungen mitgewirkt. Dies hat unter Ungeimpften zu Verunsicherung und grundlosen Ängsten geführt. 

Wie ist das Shedding-Risiko bei selbst-amplifizierenden Impfstoffen einzuschätzen?

Diese neuartigen mRNA-Impfstoffe (z.B. „Kostaive“) kann man als künstliche Infektionserreger bezeichnen. Sie sind darauf angelegt, sich nach Injektion im Körper des Geimpften zu vermehren. Nach Übertragung auf einen Ungeimpften könnten sie sich auch in dessen Körper vermehren. Hier muss man also von einem deutlich größeren Risiko durch „Shedding“ ausgehen, als bei den bislang verwendeten, nicht vermehrungsfähigen Impfstoffen. Es gibt sogar „Wissenschaftler“, die dumm genug sind, dies für eine gute Sache zu halten und es folglich billigend in Kauf nehmen, dass Menschen gegen ihren Willen auf diesem Weg den Risiken solcher Impfstoffe ausgesetzt werden.

Es gibt aber dennoch keinen Grund zur Panik. Soweit derzeit absehbar, ist die Situation am ehesten mit Virus-Infektionen wie Hepatitis B oder C zu vergleichen. Solche Viren werden zwar durch Blutprodukte, Kanülenstiche oder Geschlechtsverkehr übertragen, jedoch nicht durch flüchtigen Kontakt. Ebenso wenig ist Übertragung durch flüchtigen Kontakt bei diesen neueren „Impfstoffen“ zu erwarten. Das gesundheitliche Risiko betrifft also auch hier in allererster Linie die Geimpften selbst.

Dies klingt alles so, als ob meine Ängste vor Shedding weitgehend unbegründet sind. Aber warum werde ich sie dann nicht los?

Ängste haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie sich selbst verstärken, solange man sich mit dem Gegenstand befasst, der die Angst erzeugt. Die beste Methode der Selbsttherapie gegen Angst vor Shedding besteht also darin, seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Folgen Sie nicht länger Informationskanälen und Blogs, die sich vor allem mit diesem Thema beschäftigen, und verwenden Sie Ihre Zeit für angenehmere Dinge.

Wenn Ihnen diese Form der Selbsthilfe nicht gelingen will, dann wäre es vielleicht sinnvoll, Ihre Ängste mit einem einschlägig erfahrenen Psychotherapeuten zu besprechen.

MWGFD
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