veröffentlicht am 03.07.2025 von MWGFD Presse; aktualisiert am 02.02.2026
Prof. Harald Walach, erster Vorsitzender der MWGFD, hat an einem Artikel im online erscheinenden „Journal of Public Health“ mitgearbeitet. Die insgesamt 36 Autoren zeigen darin auf, wie die überhastete Antwort auf die vermeintliche Gesundheitsnotlage COVID-19 zu Fehlentscheidungen geführt hat und sprechen sieben Politikempfehlungen für die Zukunft aus.
Ihre Empfehlungen lauten:
- Keine blinde Übernahme mathematischer Modelle, solange diese nicht empirisch validiert und mit realen Daten abgeglichen sind.
- Verzicht auf nicht-pharmakologische Maßnahmen (z. B. Lockdowns), die keinerlei Erfolg zeigten.
- Einsatz bewährter, sicherer Arzneien, bevor neue, kaum erprobte pharmakologische Substanzen zur Anwendung kommen.
- Sorgfältige Sicherheitsprüfungen vor dem Einsatz von Impfstoffen.
- Gezielte Impfstrategien unter besonderer Berücksichtigung von Nutzen und Sicherheit, angepasst an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen
- Individuelle medizinische Betreuung statt Massenkampagnen – patientenzentriert statt pauschal.
- Keine Zensur wissenschaftlicher oder abweichender Meinungen, um den offenen Diskurs zu gewährleisten.
Der Artikel versteht sich als Beitrag zur Versachlichung der Debatte und will Impulse für einen verantwortungsvolleren Umgang mit zukünftigen Gesundheitskrisen geben.
Prof. Walach hat dem Artikel einen Beitrag in seinem Blog gewidmet.
Alberto Donzelli reagierte im Februar 2026 im selben Fachjorunal mit einem Leserbrief auf diese Veröffentlichung.
Dies nahm das 36-köpfige Autorenteam zum Anlass, einen weiteren Beitrag im „International Journal of Public Health“ zu veröffentlichen. Darin bedanken sich die Autorinnen und Autoren „beim Verfasser des Leserbriefes für sein positives Feedback zu unserem Manuskript ‚Welche Lehren lassen sich aus dem Umgang mit der COVID-19-Pandemie ziehen?‘ und für seine zusätzlichen Vorschläge zur Vertiefung der Diskussion.“
Zugleich begrüßen sie die „Gelegenheit, einen konstruktiven Dialog zu führen“ und nutzen diese, um „einige unserer Aussagen zu präzisieren, die von einzelnen Leserinnen und Lesern möglicherweise nicht vollständig verstanden wurden.“
https://www.ssph-journal.org/journals/international-journal-of-public-health/articles/10.3389/ijph.2025.1609398/full
