Kategorien
Allgemein Medizinische Informationen

Stellungnahme zu einem Gutachten zur Anerkennung eines Impfschadens

veröffentlicht am 15.07.2025; Gastbeitrag von Ralf Tillenburg

In dem vorliegenden Schreiben legt Ralf Tillenburg, Facharzt für Allgemeinmedizin, eine umfassende Stellungnahme zu einem behördlichen Gutachten vor, das zur Ablehnung der Anerkennung eines Impfschadens nach Corona-Impfung geführt hatte. Ralf Tillenburg widerspricht darin pointiert und detailliert den zentralen Aussagen des ursprünglichen Gutachtens, kritisiert die fachliche und wissenschaftliche Herangehensweise des Gutachters scharf und stellt auf Grundlage seiner Studienkenntnis und eigener Diagnostik dar, dass aus seiner Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein kausaler Zusammenhang zwischen den Beschwerden der Patientin und der Impfung besteht.

Ralf Tillenburg: Stellungnahme zu einem Gutachten

Dies ist meine Stellungnahme zu einem Gutachten, welches ein „Gutachter“ angefertigt hat zur Frage, ob ein Impfschaden vorliegt. Diese Stellungnahme kann vielleicht anderen impfgeschädigten Opfern der deutschen Bürokratie argumentativ weiterhelfen im Kampf um Anerkennung. Meine Stellungnahme ist zur Person und Datum anonymisiert, die Veröffentlichung erfolgt mit Einverständnis der betroffenen Person.

Das mir vorgelegte Gutachten (Auszüge aus dem Bescheid zur Ablehnung eines Impfschadens) zeigt eine beeindruckende Unkenntnis des Gutachters über die pathologischen Mechanismen als Folge der Gen-Injektion (Transfektion, im Volksmund Impfung genannt) in den menschlichen Organismus. Er betrachtet diese Gen-Injektion wie eine konventionelle Impfung, was jedoch aufgrund der Besonderheiten der modRNA-Injektion nicht zulässig ist.

Erkennbar ist im Gutachten auch ein Rückzug auf unsachgerechte Mechanismen, wie Forderungen nach zeitlichem Zusammenhang, Dokumentation und Vorgeschichte ohne Berücksichtigung der aktuellen Situation und der Besonderheiten dieser Gen-Injektion. Dies ist bei Standardimpfungen zwar übliche Praxis, aber fragwürdig, da aktuell insbesondere in den USA immer mehr Spätfolgen auch der konventionellen Impfungen wissenschaftlich belegt werden, wie Autismus, Diabetes mellitus Typ 1 und andere.

Insofern ist es ein ungerechtfertigter Versuch, alles auf die Vorerkrankungen zurückzuführen, wobei der Autor entsprechende Belege nicht liefert. Es wird halt einfach mal so angenommen.

Auffällig ist weiterhin der bequeme Rückzug auf Meinungen von RKI und PEI, obwohl inzwischen durch Veröffentlichungen eindrucksvoll dokumentiert wurde, dass die Äußerungen beider Institute bis heute zur Frage von Covid und „Impfung“ weisungsgebunden durch Politiker bestimmt werden, nicht jedoch den tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Damit entsteht der offensichtliche Eindruck, dass es sich hier nicht um ein ordnungsgemäß angefertigtes Gutachten nach wissenschaftlichem Standard handelt, sondern um eine dem wissenschaftlichen Standard widersprechende Ausführung nach Weisung von oben.

Ausdrücklich verweise ich auf §278 STPO. Es handelt sich hier vollumfänglich um ein unrichtiges Gesundheitszeugnis.

Im Folgenden meine Kommentare und Erläuterungen zu dem Text des Bescheids:
(Zitate aus dem Bescheid in kursiver Schrift)

„Sie begehren Leistungen der Sozialen Entschädigung und machen eine Endotheliitis, eine Mitochondriopathie, eine Störung des Immunsystems, eine Neuroinflammation, persistierende Spike Proteine, Polyneuropathie, CFS, Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen sowie Konzentrationsstörungen als Impfschaden geltend, nachdem Sie am Datum 1, Datum 2 und Datum 3 Ihre erste, zweite und dritte Covid-19-Impfung jeweils mit dem mRNA-lmpfstoff Comirnaty von BioNTech erhielten.“
„Voraussetzung für einen anerkennungsfähigen Impfschaden ist demnach, dass eine Impfung, ein hierauf beruhender Impfschaden und eine wiederum hierauf beruhende Gesundheitsstörung nachgewiesen sind. Für den Kausalitätsnachweis zwischen der geltend gemachten Gesundheitsstörung und einem Impfschaden reicht es aus, dass der ursächliche Zusammenhang nach medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen wahrscheinlich ist. Diese Wahrscheinlichkeit wird angenommen, wenn nach den herrschenden medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen mehr für als gegen den ursächlichen Zusammenhang spricht.“

Allein aufgrund dieser Ausführungen ist völlig unklar, warum der Impfschaden bei Herrn/Frau XXX nicht anerkannt wurde:
· Impfung: liegt vor
· Hierauf beruhender Impfschaden: liegt vor
· Hierauf beruhende Gesundheitsstörung: liegt vor und ist nachgewiesen!

Bei Herrn/Frau XXX wurden die Impfungen sowie zahlreiche nach der Impfung entstandene Gesundheitsstörungen nachgewiesen. Und natürlich ist nach den aktuell vorliegenden medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnissen der Zusammenhang wahrscheinlich, weil mehr für den Zusammenhang als gegen einen solchen spricht.

Dass der Gutachter die Pathophysiologie der modRNA-Geninjektion nicht einmal im Ansatz kennt oder gar verstanden hat, oder sie schlicht und einfach ignoriert, ist bedauerlich, zeigt aber seine Inkompetenz in dieser Fragestellung und darf nicht zum Nachteil der Betroffenen führen.

Es sei hier auch einmal gefragt, wer denn bestimmt, was eine herrschende medizinische Meinung ist. Dass das RKI sowie das PEI sicher nicht die herrschende Meinung vertreten, dürfte offensichtlich sein, da dies durch die Veröffentlichung der ungeschwärzten RKI-Files wirklich eindrücklich belegt wurde. Hierdurch wurde deutlich, dass die wissenschaftliche Meinung der RKI-Wissenschaftler deutlich von dem abwich, was das RKI im Auftrag „von oben“ von (sprich Politik) veröffentlichen durfte. Damit sind die offiziell von RKI und PEI veröffentlichten Meinungen wertlos und entsprechen sicher nicht der „herrschenden medizinischen Meinung“.
Somit muss die herrschende Meinung definiert werden als die Summe der Erkenntnisse in Hunderten von Studien, die sich mit den Nebenwirkungen der modRNA-Geninjektionen beschäftigten und in zahlreichen Fällen den direkten Zusammenhang belegt haben. Diese herrschende Meinung muss unabhängig von politischen Weisungen sein. Man kann auch gerne die inzwischen herrschende wissenschaftliche Meinung zu den „Impfungen“ in den USA heranziehen, in der die Corona-Impfstoffe als Massenvernichtungswaffen und biologische Waffen bezeichnet werden.

„Nach den beigezogenen Befundberichten bestehen bei Ihnen als Vorerkrankungen bzw. sind bei Ihnen unabhängig von der angeschuldigten Impfung diagnostiziert u.a. chronisch rezidivierendes LWS-Syndrom, vertebragene Vertigo, unklare Bauchschmerzen, chronische Blasenentzündung (interstitielle Zystitis), Somatisierungsstörung, rezidivierende depressive Störung, Angst und Depression gemischt, Ein- und Durchschlafstörungen, Erschöpfungsdepression, Kreislaufdysregulation bei Hypotonie, wiederholte Synkopen sowie Sarkoidose.“

Kennt man die mikrobiologischen Vorgänge, kennt man die Pathophysiologie im Körper nach Verabreichung einer Gen-Injektion, so weiß man, dass es sich hier um völlig neue biochemische Reaktionen handelt, die es in dieser Form im menschlichen Organismus bisher nicht gegeben hat. Aus diesem Grunde sind Anzahl und Häufigkeit der Vorerkrankungen eines Geimpften nahezu völlig unerheblich. In jedem Fall werden durch die Impfung neue Krankheitszustände ausgelöst, die zwar in der Symptomatik teilweise bekannten Erkrankungen ähneln, trotzdem von ihnen abzugrenzen sind und abgegrenzt werden können.
Wichtig ist vor allem die Kenntnis der Pathogenität des Spike-Proteins an sich, wichtig ist auch die Kenntnis darüber, welche Symptome und Erkrankungen durch die fast immer nach einer Impfung entstehende und möglicherweise im ganzen Körper sich verbreitende Endotheliitis entstehen. Wenn man sich die Mühe macht, kann man diese Symptome deutlich unterscheiden von den Symptomen, die durch eine Verschlimmerung oder Veränderung von Vorerkrankungen, insbesondere den genannten, entstehen könnten.

„Laut ihren eigenen Angaben erlebte sie 1 Stunde nach der zweiten Impfung eine Wahrnehmungsstörung, als ob sie unter Wasser wäre und die Stimme ihrer Kollegin durch die Wassermassen hören würde. Als Qi-Gong-Lehrerin konnte sie sich jedoch bald durch eine Atemübung beruhigen, so dass sich ihre Wahrnehmungsstörung wieder gegeben und auch nicht mehr wiederholt hat.
Den ärztlichen Dokumentationen sind unmittelbar nach der angeschuldigten zweiten Corona-Impfung keine Angaben über mögliche Impfreaktionen oder Impfkomplikationen zu entnehmen.
Erste Konsultation nach der zweiten Corona-Impfung fand erst am (Datum), fast fünf Monate nach der Impfung und nicht etwa wegen möglicher Impfnebenwirkungen, sondern wegen eines grippalen Infekts statt (Karteikartenauszug der Hausärztin).
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass nach der angeschuldigten, zweiten Corona-Impfung keine impfbedingten Beschwerden ärztlich dokumentiert sind. Im plausiblen Zeitfenster für mögliche Impfnebenwirkungen hat es keine ärztlichen Konsultationen und keine Klagen über mögliche Impfnebenwirkungen gegeben.“

Ärztliche Dokumentationen sind immer subjektiv und gefangen im Glauben oder Wissen desjenigen, der die Dokumentation durchführt. Ein Arzt, der aus Unkenntnis nicht an Nebenwirkungen einer Impfung glaubt, wird nie impfbedingte Beschwerden dokumentieren. Hingegen dokumentiert die Schilderung der Patientin eindrücklich, dass eine Reaktion als Frühereignis eine Stunde nach der Impfung stattgefunden hat.
Soweit bisher aus den wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Folgezuständen durch die Corona-Impfung bekannt ist, handelt es sich um dauerhafte Veränderungen im menschlichen Organismus. Wann sich diese dauerhaften Veränderungen klinisch offenbaren und zu Symptomen führen, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Zahlreiche Geimpfte sprechen von schnellen Reaktionen, wie grippeähnlichen Symptomen, hohem Fieber und Schüttelfrost, welche nach einigen Tagen wieder abklingen. Naturgemäß geht jedoch nicht jeder der Betroffenen deswegen zu einem Arzt, wie man ja auch bei einer Erkältung nicht immer einen Arzt aufsucht. Andere Betroffene berichten über erste Symptome nach einigen Monaten, andere auch noch viel später (persönliche Erfahrung aufgrund von etwa 350 bis 400 Impfschadensfällen in meiner Praxis). Berichtet wird jedoch fast immer, dass es sich um ein schleichendes Fortschreiten von unspezifischen Symptomen handelt, die man als Betroffener auch nicht sofort der Corona-Impfung zugeschrieben hat. Charakteristisch für diese Situation ist, dass sich mittels der üblichen schulmedizinischen Diagnostik das Beschwerdebild nicht erfassen lässt und daher die Patienten schnell als psychisch erkrankt stigmatisiert werden, wie das ja auch der Gutachter in diesem Gutachten versucht. Hat der Gutachter überprüft, ob nicht auch die Hausärztin von Herrn/Frau XXX in Unkenntnis über die Pathophysiologie der Gen-Injektion fälschlicherweise von einer angeblich vorbestehenden Depression ausgegangen ist und demzufolge diese auch weiter angenommen hat? Genauso, wie er meine Befunde kritisch hinterfragt, hätte er das auch für die Befunde der Hausärztin tun müssen.

Hat sich der Gutachter mal gefragt, warum fast alle meine Impfschadenspatienten bereits von anderen Ärzten oder Krankenhäusern eine psychische Diagnose angelastet bekommen haben, obwohl Sie eine somatische Erkrankung hatten und die einzige psychosomatische Reaktion die Verzweiflung der Patienten ist, dass sie nicht ernst genommen werden?
Der gedankliche Fehler der untersuchenden Ärzte ist, dass man nach Diagnosen sucht, die man kennt. Durch die „Impfung“ mit der folgenden Veränderung der eigenen Gene (Transfektion) entstehen jedoch neue Erkrankungen, die es in der Erfahrung der Ärzte nicht gibt. Ist man nicht offen für Neuartiges, wird man unweigerlich in alte Erklärungsmuster verfallen: Was nicht somatisch erklärbar ist, muss also psychisch sein.
Somit gibt es entgegen der Meinung des Gutachters kein „plausibles Zeitfenster“ für das Auftreten einer Impfnebenwirkung, zumal inzwischen ja auch zunehmend für die bisherigen herkömmlichen Impfungen Spätfolgen, wie Autismus, Diabetes mellitus Typ 1 und andere Erkrankungen beschrieben werden, die oft erst Monate oder Jahre nach den Impfungen aufgetreten sind.

Berücksichtigt man den besonderen Charakter der modRNA Impfungen, so kann hier erst recht kein festes plausibles Zeitfenster angenommen werden.

Es gibt inzwischen wissenschaftlich eindrucksvolle Hinweise, dass z.B. Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen und auch Krebserkrankungen nach der Gen-Impfung gehäuft auftreten. In diesen Fällen kann die verursachende Impfung bereits 2 Jahre oder mehr zurückliegen. Nur die wenigsten denken hier an eine Spätfolge der Genspritze, wenngleich in den entsprechenden histologischen Untersuchungen durch Prof. Burkhardt die Spikes in den betroffenen Geweben als Ursache für die Todesfälle nachweisbar waren. Siehe „Geimpft – Gestorben“ von Dr. Ute Krüger (https://www.histo-atlas.com/)

Ganz sicher ist festzuhalten, dass die Mehrheit der durch die Impfung entstehenden Schäden erst nach einer deutlichen Latenzzeit von möglicherweise Monaten oder Jahren auftreten werden.

„Am (Datum) ließ sich die Antragstellerin in der Spezialklinik Neukirchen, Akutklinik zur Behandlung von Allergien, Haut- und Umwelterkrankungen, ihr Blut untersuchen. Beim Verdacht auf eine Neuroinflammation durch Impfstoffe wurden bei ihr im Blut Spike-Proteine, Interleukin 6 und TNF-a bestimmt. Unter einer Neuroinflammation vermutet man eine Entzündungsreaktion des zentralen Nervensystems auf Spike-Proteine, wodurch Immunzellen aktiviert werden und entzündliche Botenstoffe wie Interleukine, TNF-α oder IFN-g ausgeschüttet werden sollen. Laut Befundauswertung konnten jedoch zu diesem Zeitpunkt keine freien Spikeproteine im Serum nachgewiesen werden (Laborblatt). Die Entzündungswerte Interleukin 6 und TNF-α lagen ebenfalls im Normbereich, was gegen eine Neuroinflammation oder eine anderweitige systemische Entzündung spricht (Laborblatt, Blatt 184). Auch der Energieträger ATP lag zu diesem Untersuchungszeitpunkt im Normbereich, was gegen eine Mitochondrienfunktionsstörung (Mitochondriopathie) und gegen eine Energieverarmung des Körpers sprechen würde (Laborblatt). Die Leukozyten-Gesamtzahl wurde mit 3,62 im unterdurchschnittlichen Bereich (Norm 3,9-10,2) gemessen (Laborblatt). Ein Effekt durch die Impfung ist jedoch dabei auszuschließen, da es sich zum einen um eine Laborwertbestimmung außerhalb des zeitlichen Zusammenhangs mit der dritten Corona-Impfung handelt, und zum anderen die Antragstellerin schon vor der Corona-Impfung niedrige Leukozytenwerte aufwies 3,5 im (Datum) und 3,9 im (Datum) (Laborblatt Blatt). Mit der Laboruntersuchung vom (Datum) konnten somit weder eine Neuroinflammation, noch eine Mitochondriopathie noch eine Persistenz der Spikeproteine nachgewiesen werden (IMD Labor Berlin).“

Die von Gutachter hier beschriebenen Zusammenhänge sind grundlegend falsch. Weder mit der Bestimmung von Spike-Proteinen, Interleukin 6, noch TNF-α, kann man eine Neuroinflammation diagnostizieren. Somit können Normalwerte auch keine Neuroinflammation ausschließen. Auch die Erklärung der Neuroinflammation ist falsch.

Hingegen wurde die Neuroinflammation durch die erhöhte Aktivität der IDO in der Neurotransmitteruntersuchung in meiner Praxis bestätigt.
Es muss auch eindeutig betont werden, dass Blutwerte innerhalb des Referenzbereichs (fälschlich immer als Normalbereich bzw. Normwerte bezeichnet) nie eine Erkrankung ausschließen können. Solche Aussagen können nur von Leuten getroffen werden, die zwar Lehrbuchwissen haben, aber keine Erfahrungen mit Patienten.

Dass Spike Proteine nach der Impfung die Blut-Hirn-Schranke durchdringen, das Gehirn befallen, und dort Entzündungsprozesse auslösen, ist inzwischen ja sogar schon histologisch an verstorbenen Menschen belegt worden. Der Nachweis von Spike Proteinen im Gehirn am lebenden Menschen ist nicht möglich. TNF-α und IFN-g sind allgemeine Entzündungswerte, aber nicht spezifisch für eine Neuroinflammation.

Die Bestimmung von ATP in einzelnen Blutzellen, meist Leukozyten, kann eine Mitochondriopathie weder bestätigen noch ausschließen. Mitochondrien gibt es im ganzen Körper und nicht nur im Blut. Somit sagt ein normaler ATP-Wert überhaupt nichts darüber aus, ob eine Mitochondriopathie vorliegt oder nicht. Dem Gutachter sollte auch hinreichend bekannt sein, dass Laborwerte ständigen Schwankungen unterliegen. Somit ist eine einzelne Bestimmung eines Laborwertes nie ein Beweis für oder gegen eine Erkrankung, sondern darf lediglich als Hinweis in Kombination mit vorliegenden Beschwerden interpretiert werden.
Daher sind seine Äußerungen zu den Leukozyten unnötig, diese können sogar im Tagesverlauf stark schwanken. Vermutlich dürfte der Gutachter schon beim Lesen meiner Gegendarstellung aus Verärgerung eine spontane flüchtige Leukozytose bekommen. Hier werden Nebenschauplätze in die Mitte gerückt, während Wesentliches nicht beachtet oder falsch interpretiert wird.

Über den vom Gutachter willkürlich genutzten Begriff des zeitlichen Zusammenhangs habe ich mich bereits geäußert. Es verwundert doch sehr, dass der Gutachter aus wenigen vorliegenden Werten und dem von ihm willkürlich festgesetzten zeitlichen Zusammenhang schließen will, dass ein Zusammenhang mit der Impfung nicht besteht.

Am (Datum) ließ die Antragstellerin ihr Blut erneut, nun von Herrn Dr. Tillenburg, Arzt für Allgemeinmedizin, untersuchen. Nun, 2 Jahre und 4 Monate nach der dritten Corona-Impfung, waren jetzt freie Spikeproteine im Serum nachweisbar weswegen Dr. Tillenburg von einer Persistenz der Spike-Proteine nach der Impfung spricht, wahrscheinlich in Unkenntnis darüber, dass sie zuvor nicht nachweisbar gewesen sind. Unabhängig davon, ob der Befund überhaupt von Bedeutung ist, wurde dieser ohnehin ohne jeglichen zeitlichen Zusammenhang mit der dritten Corona-Impfung erhoben und steht daher in keinem kausalen Zusammenhang mit dieser (Laborblatt).

Es ist richtig, dass bei der Patientin erstmalig 2 Jahre und 4 Monate nach der dritten Corona-Impfung der Nachweis von freien Spike-Proteinen im Serum gelang.

Dazu folgende Anmerkungen:
Es wurde vorher nur einmal, nämlich in der Spezialklinik Neukirchen überhaupt nach Spike-Proteinen gesucht. Somit lässt sich überhaupt nicht sagen, ob Spike-Proteine nicht auch vorher schon im Blut nachweisbar gewesen wären, hätte man danach gesucht. Dazu kommt, dass der Spike-Nachweis beim Labor IMD laborchemisch nur recht einfach ausgeführt wird. Das ist keine Kritik an diesem sehr hochwertigen Labor, sondern den entstehenden Kosten geschuldet. Eine wesentlich aufwändigere, dadurch genauere Analyse ist bei mmd Magdeburg möglich, aber eben auch erheblich teurer. Es ist nicht selten so, dass mmd Spikes findet, wenn IMD einen negativen Befund hat.

Es können derzeit mit den gängigen und bezahlbaren Labormethoden nur freie Spikes im Serum (mmd, IMD), in den Exosomen (nur mmd), oder in Immunzellen (nur mmd) nachgewiesen werden. Spikes, die an Rezeptoren sitzen, oder von Antikörpern gerade blockiert wurden, lassen sich jedoch nicht nachweisen. Demzufolge ist der Nicht-Nachweis von freien Spikes im Serum kein Hinweis dafür, ob Spikes im Körper vorhanden sind. Man kann lediglich sagen, dass in der abgenommenen Blutprobe keine freien Spikes nachweisbar waren. Mehr nicht!

Ein anderer Punkt: In Neukirchen wurden SARS-CoV-2 IgG-AK in einer Höhe von 3074 BAU/ml festgestellt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% können Sie aber davon ausgehen, dass bei so hohen Werten noch Milliarden von Spikeproteinen im Gewebe sind. Ebenso ist es äußerst unwahrscheinlich, dass solch hohe Werte alleine durch eine Infektion zu erzielen sind, hier werden in der Regel mittlere dreistellige Werte zu erzielen sein.

Ein Nachweis von Spike Proteinen im Gewebe hingegen ist bisher am lebenden Patienten nahezu unmöglich. Dazu müsste eine Gewebeprobe entnommen werden, was einem operativen Eingriff gleichkommt. Dies wird üblicherweise nicht gemacht. In den Fällen, in denen Patienten nach der Impfung operiert wurden, wodurch ein Gewebepräparat entnommen wurde, welches histologisch untersucht werden kann, kann durch geeignete histochemische Untersuchungen nach Prof Burkhardt der Nachweis von Spike Proteinen im Gewebe durchgeführt werden. Auch das Labor Inmodia bietet diese Untersuchung an. In meiner Praxis gibt es zahlreiche Patienten, bei denen in solchen Gewebeproben die Spikes nachweisbar waren, während sie im Blut nicht nachgewiesen werden konnten.

„Aufgrund dieses Laborergebnisses hat der Laborarzt den Befund dahingehend bewertet, dass kein Hinweis auf einen humoralen, oder zellulären Immundefekt bestehe (MLD Labor Düsseldorf, Laborblatt). Umso erstaunlicher ist es, dass Herr Dr. Tillenburg bei der Antragstellerin von einer Immunschwäche mit deutlich gestörter Immunkompetenz, vergleichbar mit einer Immunschwäche bei AIDS, spricht, denn sämtliche, für diese Erkrankung charakteristischen Laborwerte lagen bei der Antragstellerin im Normbereich die Gesamtzahl der Leukozyten, die Anzahl der CD4- und der CD8 Zellen sowie die LDH-Konzentration im Blut (MLD Labor Düsseldorf Laborblatt; biovis Laborblatt).“

Hier bestehen deutliche Interpretationsfehler. Ferner scheint dem Gutachter der Unterschied zwischen Aids und V-AIDS nicht bekannt zu sein.

Es gibt zahlreiche Publikationen, in denen V-AIDS als Folge der Impfung beschrieben wurde. Hierbei handelt es sich um einen durch die Impfung ausgelösten Untergang bzw. Schwäche des Immunsystems, welches sich aber laborchemisch vom klassischen AIDS deutlich unterscheidet. Zwar kann auch bei V-AIDS eine Verschiebung von CD4 (vermindert) und CD8 Zellen (erhöht) möglich sein, im Vordergrund steht jedoch die nicht mehr vorhandene Reaktionsfähigkeit der Zellen auf äußere Reize, z.B. Viren, Bakterien oder einfach nur Gefahrensignale von anderen Zellen. Typisch für diese Form von Immunschwäche ist es, dass Zytokine, wie z.B. Interferon und Interleukine als Botenstoffe für das Immunsystem nicht mehr vermehrt ausgeschieden werden, wenn eine Gefahrensituation vorliegt. Darum ist es essentiell, zur Abklärung der Immunsituation bei Geimpften die stimulierten Zytokine zu bestimmen, mindestens jedoch Interferon-g, Interleukin-2, Interleukin-4, Interleukin-10 und Interleukin-17.

Dadurch kann sowohl die zelluläre, auch die humorale Abwehr beurteilt werden, was Rückschlüsse auf die Qualität des Immunsystems erlaubt. Ein gleichzeitiges deutliches Absinken von IFN-g, IL-2 und IL-4 zeigt zumindest eine deutliche Immunschwäche, wobei der Übergang zu einem aidsähnlichen Zustand natürlich fließend ist. Klinisch imponieren diese Patienten dadurch, dass sie ständig Infekte haben, oder deren Infekte deutlich verlängert verlaufen. Bei der Patientin waren IL-2 und IFN-g deutlich erniedrigt. Damit kann man im Zusammenhang mit den geschilderten deutlich gehäuften und prolongierten Infekten sehr wohl von einem geschwächten Immunsystem mit deutlich verminderter zellulärer Kompetenz ausgehen.

Im Unterschied zu AIDS lässt sich V-AIDS oder die Vorstufe davon mit relativ einfachen Möglichkeiten therapieren, so dass es zumindest in meinem Krankengut in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung des Immunsystems kommt. Allerdings ist bis heute nicht geklärt, ob die Verbesserung des Immunsystems auf Dauer ist, oder eine lebenslange Unterstützung erforderlich ist.

Mit diesem Wissen ist es also keineswegs „erstaunlich“, dass ich bei der Antragstellerin eine Immunschwäche mit deutlich gestörte Immunkompetenz bestätigt habe.

„Schließlich zeigte ein weiterer Test, die stimulierte Zytokinfreisetzung der T-Lymphozyten einen verminderten Ausstoß der Zytokine IL-2 und lFN-y, was alleine, bei isolierter Betrachtung nur dieses Testergebnisses, Herrn Dr. Tillenburg dazu veranlasst hat, bei der Antragstellerin eine Immunschwäche anzunehmen, obwohl zuvor durch das MLD Labor ein Immundefekt bereits ausgeschlossen werden konnte (IMD Labor Berlin; MLD Labor Blatt).“

Diese unterstellenden Schlussfolgerungen sind falsch. Es ist gute Praxis in einer patientenorientierten Medizin, dass Diagnosen nicht durch Laborwerte gestellt werden. Üblicherweise kommt es vor der Anforderung von Laborwerten, besonders dann, wenn der Patient diese auch noch selbst bezahlen muss, zu einem Gespräch mit dem Patienten. In meiner Praxis dauert das Erstgespräch bei Patienten mit Impfschäden stets etwa 30 Minuten. Die in diesem Zeitrahmen geschilderten Beschwerden sind die Basis für die anschließend durchzuführende Labordiagnostik.

Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Gutachter, der keinerlei Erfahrung im täglichen Praxisalltag einer allgemeinmedizinischen Praxis hat, versucht, Diagnosen allein anhand von Laborwerten zu treffen. Dies ist jedoch kein gutes Vorgehen, denn die Diagnose ist immer die Konsequenz aus den geschilderten Beschwerden des Betroffenen und der darauffolgenden Diagnostik. Dann kann eine Diagnose gestellt werden. Dies gilt auch für diesen Fall.

Auf die Möglichkeit falsch positiver oder falsch negativer Befunde, sicher auch dem Gutachter bekannt, will ich nicht näher eingehen.

Die Kombination der geschilderten Beschwerden (gehäufte Infekte, verlängerte Infekte, chronisch rezidivierende Infekte) und der gleichzeitige Laborbefund, der Abfall der stimulierten IFN-g und Interleukin 2 berechtigt dann zu dieser Diagnose.

Es ist auch keineswegs so, dass das Labor MLD einen Immundefekt ausgeschlossen hatte. Ich halte es gerade aus Sicht eines Gutachters, der verpflichtet ist, sich an geltendes Wissen zu halten, für nicht akzeptabel, eine Aussage wie „kein Hinweis für…“ oder „spricht gegen eine…“ umzuformulieren in „wurde ausgeschlossen“. Es wurde eben nicht ausgeschlossen!

Im weiteren Kommentar wirft der Gutachter, soweit ich seine Aussage verstehe, jetzt Immunschwäche, Immunaktivierung und Neuroinflammation komplett durcheinander.

„Daher sind seine Diagnosen – Endotheliitis, Mitochondriopathie, Neuroinflammation mit Gehirnfunktionsstörungen und kognitiven Defiziten, mit AIDS vergleichbare Immunschwäche mit deutlich gestörter Immunkompetenz – nicht nachvollziehbar denn sie sind durch keinerlei Befunde, nicht einmal durch die von ihm selbst veranlasste Blutuntersuchung, belegt.“

Dies zeigt einfach die völlige Unkenntnis des Gutachters bzgl. der Pathophysiologie der Impfschäden. Ich habe in meinen bisherigen Ausführungen dazu genug geschrieben. Impfschäden zu beurteilen setzt Wissen um Impfschäden voraus, welches ich mir in zahlreichen Fortbildungen (ja, die gibt es) und Lesen von einigen hundert wissenschaftlich veröffentlichten und peer-reviewten Studien angeeignet habe. Selbst das Bayerische Ärzteblatt hat bereits im September 2024 die Existenz der von mir genannten Impfschäden eindeutig bestätigt.
Jede der von mir gestellten Diagnosen ist als Folge von Anamnese und anschließender Laboruntersuchung (oder anderen Untersuchungen) belegt und basiert auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

„Bei der Endotheliitis, die erstmals nach einer Covid-19-Erkrankung im Rahmen von Obduktionen beschrieben wurde, handelt es sich um eine pathologische Veränderung der Blutgefäße, nicht nur in der Lunge, sondern auch in diversen anderen Organen in Form von Anreicherung von Entzündungszellen in der Gefäßwand. Von Herrn Dr. Tillenburg wurde diese schwerwiegende Erkrankung bei der Antragstellerin angenommen und ursächlich nicht etwa auf die nach der letzten Impfung durchgemachte Corona-Infektion, sondern auf die Covid-19-Impfung zurückgeführt – dies jedoch ohne irgendeinen diagnostischen Beleg und ohne einen nachgewiesenen, organischen Schaden.“

Die histopathologische Beschreibung der Endotheliitis ist teilweise richtig. Die Schlussfolgerung, dass diese jedoch eine Folge der Corona-Infektion, und nicht der Corona-Impfung darstellt, ist jedoch weitgehend falsch.
Zunächst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass Atemwegsinfektionen sich im Wesentlichen in den Zellen der Atemwege abspielen. Vereinfacht ausgedrückt treffen eingeatmete Viren die Schleimhautzellen von Nase, Rachen und oberen Atemwegen, wo sie bereits eine Abwehrreaktion des Immunsystems auslösen. Im Regelfall bleibt die Erkrankung auf die Zellen der oberen Atemwege beschränkt, das Virus schafft es normalerweise nicht, in die Blutbahn zu gelangen. Somit kann eine Infektion nur dann ernstere Folgen, wie z.B. eine Endotheliitis auslösen, wenn es in seltenen Fällen der Schleimhautabwehr nicht gelingt, das Virus in Schach zu halten.

Daher ist es völlig unsinnig und wissenschaftlich falsch, anzunehmen, dass eine Endotheliitis regelhaft Folge einer Corona-Infektion sei, vielmehr ist das Gegenteil der Fall.
Während bei einer Infektion das Virus nur in seltenen Fällen in die Blutbahn gelangt, wird als Folge der Impfung der Organismus mit Milliarden von Spike Proteinen geflutet. Da die Endotheliitis durch die Spike-Proteine ausgelöst wird, ist schon aus diesem Grunde gesichert anzunehmen und auch wissenschaftlich belegt, dass die Endotheliitis fast immer Folge der Impfung ist.

Es bedarf daher keines Beleges, welche Ursache der Endotheliitis zugrunde liegt, da diese mit höchster Wahrscheinlichkeit durch Spikes der Impfung ausgelöst wird.

Es gibt noch einen anderen wesentlichen Aspekt zu beachten. Als die Impfung auf den Markt kam, wurde von Politikern und Medien intensiv behauptet, dass diese Impfung vor weiteren Erkrankungen und vor Ansteckung schützt. Beides hat sich nach kurzer Zeit als glatte Lüge herausgestellt.

Betrachten wir konventionelle Impfungen, so gilt es bei den meisten Impfungen als gesichert, dass durch die Impfung eine Krankheit nicht mehr ausbrechen kann, da ein Immunschutz besteht. Der medizinisch unbedarfte Laie durfte also getrost davon ausgehen, dass er auch durch die Corona Impfung keine Infektion mehr bekommen wird.

Da die Corona-Impfung in diesem Punkt völlig versagt hat, ist bereits eine Infektion nach der Impfung eine Impfnebenwirkung und muss als solche auch anerkannt werden. Nicht umsonst gibt es den ICD Schlüssel „T88.0: Infektion nach Impfung“ im ICD-10. Alle Folgezustände durch eine Infektion nach Impfung sind somit unmittelbar auch Folge der Impfung und müssen als solche anerkannt werden. Dass durch die Impfung eine Neuinfektion mit Corona sogar erleichtert wird, bestätigt nochmals die oben von mir gemachten Feststellungen, dass durch die Impfung das Immunsystem massiv geschädigt wird mit der Folge gehäufter Infektionen, verlängerter Infektionen und (Turbo-)Krebs. Auch dazu gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien.

„Eine ,,Mitochondriopathie“, auch ,,mitochondriale Dysfunktion“ genannt, die nach der Auffassung von Herrn Dr. Tillenburg ebenfalls bei der Antragstellerin vorliegen soll, ist seit einigen Jahren eine häufige Diagnose im Bereich der Alternativmedizin. Eine Mitochondrien-Funktionsstörung und eine verringerte ATP-Produktion werden in der Literatur immer wieder im Zusammenhang mit dem chronischen Fatigue-Syndrom (CFS) als mögliche Ursache für die chronische Müdigkeit diskutiert Der einmalig außerhalb des zeitlichen Zusammenhangs mit der Impfung gemessene ATP-Wert lag, wie bereits erwähnt, bei der Antragstellerin im Normbereich, was gegen die alternativmedizinische Auffassung über eine Mitochondrienfunktionsstörung (,Mitochondriopathie‘) sprechen würde (IMD Labor Berlin, Laborblatt). Außerdem fanden die Autoren einer wissenschaftlichen Studie bei den Betroffenen mit dem chronischen Fatigue-Syndrom nicht eine verminderte, sondern eine signifikant erhöhte ATP Produktion. Die Autoren der Studie glauben daher nicht, dass eine verringerte Energieproduktion in Form von ATP für die Symptome der Betroffenen verantwortlich ist.“

Allein der erste Satz dieser zitierten Ausführung zeigt deutlich, dass der Gutachter nicht objektiv die vielfältigen Gesundheitsstörungen der Patientin würdigen will. Die mitochondriale Dysfunktion, kurz oft nicht ganz korrekt Mitochondriopathie genannt, ist keine Diagnose der Alternativmedizin, sondern wissenschaftlich durch Studien belegt. So gilt z.B. eine Schwäche der Mitochondrien derzeit als eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen. Zusätzlich ermöglichen Bestimmungen des BHI (bioenergetic health index), den Zustand der Mitochondrien genau zu messen und zu beschreiben.

Wie ich anfänglich schon betonte, ist die reine Messung des ATP-Wertes in Leukozyten absolut unzureichend, um eine Mitochondriopathie zu diagnostizieren oder auszuschließen. Hier sind zumindest die LDH – Isoenzyme (aber mit mitochondrialem Referenzbereich), besser noch der BHI zu bestimmen. Und auch dann ist die Diagnose einer Mitochondriopathie immer eine Kombination von Beschwerden des Patienten und passender Labordiagnostik.

Das CFS ist im Übrigen ebenfalls eine wissenschaftlich anerkannte Erkrankung, wenngleich die Ursachen nicht komplett erforscht sind. Dass in einer einzelnen Studie ein Zweifel hergestellt wird zwischen ATP-Produktion und Mitochondriopathie ist dabei dann unerheblich, denn zahlreiche Studien belegen das Gegenteil.

Schlussbemerkung

Was im besprochenen Gutachten folgt, ist eine aus meiner Sicht völlig unzureichende Darstellung und Würdigung der Beschwerden der Patienten, basierend auf Unkenntnis der Pathologien nach Corona Impfung. Wie ich in meinen bisherigen Ausführungen bereits dargelegt habe, liegt der Gutachter in allen seinen Annahmen falsch und kommt damit naturgemäß auch zu falschen Schlüssen.

Ebenfalls habe ich deutlich dargelegt, dass für alle von der Patientin beschriebenen Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Corona-Impfung die Folge ist, was gemäß Gesetzeslage für eine Anerkennung als Impfschaden ausreichen muss.

Es ist bequem und einfach, dazu noch absolut patientenfeindlich, wenn man alle Vorerkrankungen in einen Topf schmeißt, Beschwerden auf diese Vorerkrankungen zurückführt, ohne dies im Detail zu begründen. Einfach mal so behauptet! Dies ist insbesondere zu kritisieren, da der Gutachter die Patientin ja nicht persönlich kennengelernt hat. Es ist außerdem deswegen zu kritisieren, da der Patientin gerade noch von einem anderen Arzt völlige geistige Gesundheit bestätigt wurde.

Mir ist völlig unklar, wie man als Gutachter aus der Ferne bestehende Beschwerden einfach der Vorgeschichte zuordnet, ohne differenziert darauf einzugehen, darüber hinaus wie schon angemerkt ohne Kenntnis der Pathophysiologie der Impfung.

Salopp gesagt: Wer jemals im Leben eine Depression hatte, oder wer nur mal von einem Hausarzt (möglicherweise unzutreffend) als depressiv bezeichnet wurde, hat bei solchen Gutachtern keine Chance, jemals einen Impfschaden bestätigt zu bekommen, bevor er nicht als histologisch begutachtete Leiche auf seinem Gutachtertisch liegt.

Ich möchte noch einige besonders bemerkenswerte Aussagen des Gutachters kurz kommentieren. „Die unspezifischen Symptome der Antragstellerin…“ sind somit also sehr spezifisch auf bestimmte, neuartige Krankheitsbilder zurückzuführen, die ich im Rahmen der Diagnostik auch spezifiziert habe. Gutachter werden sich daran gewöhnen müssen, dass alleine die Endotheliitis, die bei Geimpften sowohl diffus als auch lokal bzw. multilokal auftreten kann, zahlreiche Beschwerden auslösen kann, je nachdem in welchem Organ sie gerade aktiv ist. Dass durch die Spikes Endothelschäden entstehen, ist unstrittig, Blutgefäße können sich dabei sogar zurückziehen und rarifizieren, was zu einem Funktionsausfall oder zumindest einer reduzierten Funktion der Zellen und damit des Organs führt.

„Die Antragstellerin selbst hat immer wieder von einer hohen Stressbelastung gesprochen und es wurde bei ihr vor und nach den Corona-Impfungen ein Erschöpfungssyndrom diagnostiziert (Karteikartenauszug der Hausärztin, Blatt 151; Karteikartenauszug des neuen Hausarztes, Blatt 207). Weitere Belastungen, insbesondere in Form der mehrjährigen Corona-Pandemie, anhaltende Meldungen über die Schwere der Corona-Erkrankung und über Nebenwirkungen der neuen Impfstoffe haben darüber hinaus bei besonders empfindsamen Personen zusätzlich zu Beeinträchtigungen des körperlichen Befindens geführt, ohne dass dabei eine organische Ursache nachzuweisen war.“

Da die Hausärztin, wie aus dem Gutachten zu entnehmen ist, nicht an Nebenwirkungen der Impfung glaubt, ist es völlig logisch, dass Sie diesbezüglich dann auch keine entsprechenden Diagnosen stellen kann und will. Darüber hinaus ist ihr vorzuwerfen, dass sie sich einfach auf die Vorgeschichte begrenzt hat und ohne zwingend notwendige neue Untersuchungen einfach alle Symptome in die alten Erkrankungen gesteckt hat.

Dies ist ein typisches Verhalten von Hausärzten, die entweder über Nebenwirkungen nichts wissen, keine Zeit haben, sich darin fortzubilden, oder es aus psychologischen Gründen einfach auch nicht wahrhaben wollen, weil sie dann selber ja vielfältig an schwersten Nebenwirkungen der Geimpften die Verantwortung trügen. Dieses Verhalten von Hausärzten wurde mir inzwischen in meiner Praxis hunderte Male so geschildert.
Die zweite Aussage dieses Zitates ist reine Spekulation und mit nichts zu belegen. Um eine organische Ursache zu erkennen, muss man nach ihr suchen und dazu die richtige Diagnostik durchführen. Ich mache das bei meinen impfgeschädigten Patienten und weise damit organische Ursachen nach. Diese werden dann jedoch vom Gutachter in Unkenntnis der Pathophysiologie und der wissenschaftlichen Einschätzung ignoriert.
Es ist bemerkenswert, dass der Gutachter, der zur Neutralität verpflichtet ist, die Diagnosen der Hausärztin übernimmt, während er gleichzeitig versucht meine Diagnostik in völliger Unkenntnis der Situation ins Lächerliche zuziehen, weil meine Diagnosen nicht in sein medizinisches Weltbild passen.

„Im engen zeitlichen Zusammenhang mit den Covid-19-Impfungen wurden bei der Antragstellerin keine akuten Krankheitszustände im Sinne eines impfbedingten Erstschadens als Ursache für die geltend gemachten Gesundheitsstörungen und die Erschöpfungssymptomatik nachgewiesen.“

Die Forderung nach einem engen zeitlichen Zusammenhang ist unsinnig, da nur akute Nebenwirkungen schnell auftreten, während die gefährlichen chronischen Nebenwirkungen auch erst nach Monaten oder in Einzelfällen nach Jahren auftreten können.

„Zur Anerkennung eines Impfschadens müssen darüber hinaus die geltend gemachten Gesundheitsstörungen mit Krankheitsdiagnosen im Vollbeweis im Sinne einer impfbedingten Organschädigung nachgewiesen sein und ihr ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung wissenschaftlich und durch epidemiologische Studien belegt sein.“

Zunächst ist anzumerken, dass es für alle von mir genannten Gesundheitsstörungen der Betroffenen zahlreiche Studien gibt (peer reviewt), die international anerkannt sind.

Es ist aber auch anzumerken, dass es eine Reihe von neuartigen Erkrankungen als Folge der Impfung gibt, für die es bisher nicht einmal einen ICD-10-Code gibt, schulmedizinisch ist hier die Diagnostik bei diesen Zuständen nicht möglich. Es gibt in der Literatur aber genügend Hinweise, wie entsprechende Diagnosen laborchemisch abgeklärt werden können, und das habe ich, soweit solche Laboruntersuchungen in Deutschland möglich sind, auch getan. Das muss, gerade auch aufgrund der quasi nicht vorhandenen wissenschaftlichen Mitarbeit von Robert-Koch-Institut und Paul-Ehrlich Institut zunächst genügen, jedenfalls darf das Mauern dieser beiden Institute nicht zum Schaden der Betroffenen führen.

Übrigens hat eine Rechtsanwältin gerade erst große Mängel und Defizite beim PEI bei der Erfassung von Impfnebenwirkungen festgestellt, indem sie die Meldungen von betroffenen Ärzten und den Datensatz des PEI miteinander abglich.

„Eine Erschöpfungssymptomatik im Sinne eines chronischen Fatigue-Syndroms beginnt aber gewöhnlich nach einer Infektion durch Viren oder Bakterien. Ein ursächlicher Zusammenhang mit Impfungen, insbesondere mit der angeschuldigten Covid-19-lmpfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioN-Tech, ist hingegen nicht bekannt.“

Hier sollte der Gutachter fairerweise „ist hingegen nicht bekannt“ durch „ist mir nicht bekannt“ ersetzen, denn wissenschaftlich ist das sehr wohl bekannt, und gerade das CFS ist eine der häufigsten Nebenwirkungen der genannten Impfung.

„Auch eine depressive Erkrankung, weswegen die Antragstellerin zu diesem Zeitpunkt ab dem 19.07.2022 unter-F32.9 G-Diagnose über einen längeren Zeitraum krankgeschrieben wurde…“

War es wirklich eine Depression? Hat der Gutachter das kritisch hinterfragt oder einfach mal so geglaubt, weil es ihm in seine Argumentation passte? War die Hausärzten denn in der Lage zwischen Depression und Impfschaden zu unterscheiden?

„Am 15.07.2024 wurde bei der Antragstellerin eine MRT-Schädel-Untersuchung durchgeführt, nach dem sie über neuartige Kopfschmerzen und eine Gangstörung geklagt hat. Als Zufallsbefund wurde bei ihr erstmals ein kleiner, lakunärer Defekt als möglicher Hinweis auf eine stattgehabte Hirndurchblutungsstörung nachgewiesen (MRTSchädel-Befund). Ob die beklagten kognitiven Defizite – Gedächtnisprobleme, Wortfindungs- und Konzentrationsstörungen – im Zusammenhang mit diesem Befund stehen, kann nicht beantwortet werden.“

Dieser in der MRT-Untersuchung festgestellte lokale lakunäre Defekt dürfte mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Folge der intrazerebralen Endotheliitis sein. Wie schon mehrfach angemerkt, verursacht eine Endotheliitis lokal eine Minderfunktion der nicht mehr ausreichend versorgten Hirnzellen bis hin zum Zelltod. Dies kann sich im Gehirn durchaus als lakunärer Defekt darstellen. Da eine Endotheliitis in der Regel nicht nur ein Gefäß im Gehirn befällt, sondern multiple, wie die histologischen Untersuchungen verstorbener Frauen mit nachgewiesenen Spike-Proteinen zeigten, ist damit ziemlich offensichtlich, dass die beklagten kognitiven Defizite sehr wohl Folge dieser Endotheliitis und der möglicherweise von ihr ausgelösten Neuroinflammation sind.

„Außerdem sind neurologische Erkrankungen – im Gegensatz zu den Vektorimpfstoffen – keine bekannten Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe.“

Eines besseren Beweises der absoluten Unkenntnis des Gutachters zum Thema Impfnebenwirkungen hätte es nicht bedurft! Dieser Gutachter hätte nie den Auftrag erhalten dürfen, zu beurteilen, ob ein Impfschaden bei der Antragstellerin vorliegt.

Auch im weiteren Verlauf der zusammenfassenden Beurteilung des Gutachters wird deutlich, dass ihm die Zusammenhänge nicht bekannt sind, er im Sinne seines Vorurteils „Es gibt keine Impfschäden“ Befunde beliebig missinterpretiert oder einfach nicht anerkennt – trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Daten, wie ich bereits vielfach erläuterte. So werden von ihm einfach anerkannte Erkrankungen, wie CFS/ME als umstritten bezeichnet, obwohl sie unumstritten sind.

„Aufgrund eines in Deutschland sehr gut funktionierenden Frühwarnsystems sind die neuen Covid-19 Impfstoffe auf ihre Sicherheit sehr gut geprüft, sodass sehr seltene Impfkomplikationen nach der Anwendung der Covid-19-Vektor und Covid-19-mRNA-lmpfstohe sehr schnell entdeckt würden.“

Auch diese Aussage ist grundlegend falsch. Die Inkompetenz des PEI ist nun sowohl wissenschaftlich wie auch in manchen Medien zur Sprache gekommen, dazu konnten grobe Fehler in der Erfassung der Impfschäden nachgewiesen werden. Allein durch die Meldungen in internationalen Datenbanken und aufgrund wissenschaftlicher Studien kann davon ausgegangen werden, dass weltweit mindestens 17 Millionen Menschen an den Folgen der Impfung bereits verstorben sind. Das nennt der Gutachter „sehr selten“?!

Eine Studie der Klinik Havelhöhe (akademische Lehrpraxis der Charité Berlin) unter Prof. Dr. Harald Matthes kommt zu der Annahme von 600.000 bis 1.400.000 Impfgeschädigten allein in Deutschland.
Sehr selten???

Schon in der Zulassungsstudie von Pfizer wurden in den ergänzenden Daten gezeigt, dass es in der Impfgruppe mehr Todesfälle gab als in der Placebogruppe. Seit der Anwendung der Impfstoffe häufen sich die wissenschaftlichen Berichte über Schäden, und liefern oft auch das Erklärungsmodell, warum das so entsteht, gleich mit. All dies ist dem Gutachter unbekannt, er versteckt sich hinter der Aussage, was das PEI veröffentliche, sei richtig, und macht sich nicht die Mühe, dies zu hinterfragen.

„So handelt es sich auch beim sogenannten ,,Post-Vac-Syndrom“ nicht um ein wissenschaftlich definiertes Krankheitsbild, sondern lediglich um eine Arbeitshypothese einiger weniger Ärzte, überwiegend aus deutschsprachigem Raum.“

Auch diese Aussage ist völlig falsch. Zahlreiche internationale Forscher beschäftigen sich mit den durch die Impfung erzeugten Schäden, international spricht man aber nicht von PostVac, sondern von PACVS.
Noch nie gehört?

„Im internationalen Kontext gibt es hingegen kein Signal für eine anhaltende Post-Covid-ähnliche, mit anhaltender Erschöpfung und anderen unspezifischen Symptomen einhergehende Symptomatik nach der Anwendung von Covid-19-Impfungen.“

Diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen. Fast alle Studien zu PACVS kommen aus dem internationalen Raum. Der Gutachter möge sich doch mal mit der gerade in den USA laufenden Aufarbeitung zu Corona und den Gen-Injektionen beschäftigen, die aktuell noch gewaltig an Fahrt gewinnen.

Ich habe mich zu solchen Sätzen hier schon mehrfach geäußert.

Fazit

Es handelt sich hier um ein „Gutachten“, welches den Namen nicht wert ist. Von einem Gutachter verlange ich, dass er mit der Materie vertraut ist, wissenschaftlich auf den aktuellen Stand ist und neutral eine medizinische Situation bewertet. Das ist seine Aufgabe als Gutachter!

Keines der Postulate ist hier erfüllt. Weder kennt sich der Gutachter mit der Materie aus, noch ist er wissenschaftlich auf dem aktuellen Stand. Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass er sich Mainstream-Meinungen bedient, statt selbst zu recherchieren. Neutral ist er ebenfalls nicht, was seine abwertenden Äußerungen zu ME/CFS und anderen Mode- oder alternativmedizinischen Erkrankungen deutlich zeigen.
Ein derart schlechtes Gutachten ist mir bisher in meiner Eigenschaft als Arzt in einer Schwerpunktpraxis für Impfnebenwirkungen nicht begegnet (und ich lese viele Gutachten). Wenn solche Gutachter über das Schicksal von Impfgeschädigten entscheiden dürfen, dann ist das der endgültige Beweis dafür, dass es in Deutschland keine soziale Gerechtigkeit mehr gibt.
Gutachter haben aufgrund ihrer definierten Arbeitszeit deutlich mehr Zeit als ich (in einer völlig überlasteten Schwerpunktpraxis), am Abend und in freien Stunden Studien zu lesen. Dass sie es nicht tun, ich hingegen in meiner Freizeit in den letzten Jahren einige Hundert Studien zu PACVS gelesen habe, zeigt deutlich die aktuelle Situation in Deutschland. Mehr muss ich dazu nicht schreiben.

„Darüber hinaus ergeht die Ablehnung auf der Grundlage des aktuellen Kenntnisstandes in der medizinischen Wissenschaft. Sollten neue medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, nach welchen bei Ihnen mehr für als gegen einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den angeschuldigten Impfungen … spräche, wird eine Überprüfung Ihres Einzelfalls von Amts wegen erfolgen.“

Dem Verfasser des Bescheids kann das Unwissen des Gutachters nicht zu Last gelegt werden, da er selbst kein medizinisches Wissen haben muss. Ich habe Ihnen hier die „neuen“ Erkenntnisse vorgelegt und durch eine kleine Auswahl an Quellen belegt, die keineswegs neu sind, sondern bereits seit längerem bekannt. Gerne kann ich weitere hundert Studien liefern.
Somit gehe ich davon aus, dass von Amts wegen neu ermittelt wird. Allerdings sollte das Amt bei der Auswahl des Gutachters genau darauf achten, ob dieser sich zu Impfnebenwirkungen entsprechend fortgebildet hat.

Mit freundlichem Gruß
Ralf Tillenburg

Literatur und Publikationen:
Hinweis: Die Studien sind thematisch sortiert. Es sind auch Studien dabei, die in dem hier besprochenen Gutachten nicht zur Sprache gekommen sind, z. B. zur Myokarditis. Sollten sie für mehrere Teilaspekte der Impfung bedeutsam sein, werden sie daher mehrfach aufgeführt. In dieser Studienliste handelt es sich um eine kleine Auswahl der von mir berücksichtigten Studien zum Thema Impfschäden.

Allgemein

Clinical Approach to Post-acute Sequelae After COVID-19 Infection and Vaccination
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10663976/
Eine der wichtigsten Studien!
Auszug: „Wir fanden zahlreiche Hinweise darauf, dass das SARS-CoV-2-Spike-Protein Schäden im kardiovaskulären, hämatologischen, neurologischen, respiratorischen, gastrointestinalen und immunologischen System verursachen kann. Virale und impfstoffkodierte Spike-Proteine spielen nachweislich eine direkte Rolle bei kardiovaskulären und thrombotischen Schädigungen sowohl durch SARS-CoV-2 als auch durch die Impfung. Der Nachweis von Spike-Proteinen mindestens 6-15 Monate nach der Impfung und der Infektion bei Personen mit postakuten Folgeerkrankungen deutet darauf hin, dass Spike-Proteine möglicherweise ein primärer Faktor sind, der zu Long COVID beiträgt.“

Clinical and Diagnostic Features of Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome (PACVS)
https://www.mdpi.com/2076-393X/12/7/790

Post-Vac-Syndrom – langfristig krank nach COVID-19-Impfung Bayrisches Ärzteblatt, 9/2024
www.bayerisches-aerzteblatt.de

Immunological and Antigenic Signatures Associated with Chronic Illnesses after COVID-19 Vaccination
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.02.18.25322379v1 beschreibt Laborunterschiede von PostVac-Patienten zu gesunden Personen: „Im Vergleich zu den Kontrollpersonen wiesen die Teilnehmer am PVS Unterschiede im Immunprofil auf, darunter eine verringerte Anzahl zirkulierender Gedächtnis- und Effektor-CD4-T-Zellen (Typ 1 und Typ 2) und eine Zunahme von TNFα+-CD8-T-Zellen. … Serologische Hinweise auf eine kürzlich erfolgte Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus (EBV) wurden bei den Teilnehmern am PVS häufiger beobachtet. Darüber hinaus wiesen Personen mit PVS im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen erhöhte Spiegel an zirkulierendem Spike-Protein auf.“

Diagnostik und Therapie bei Post-COVID-19 und Post-Vaccination-Syndrom
https://link.springer.com/article/10.1007/s42212-024-00707-4
beschreibt die Krankheitsbilder bei PostVac und spricht von 600.000 bis 1.400.000 Fällen in Deutschland.

Neue Studie – Impf-Spike im Körper 709 Tage nach Corona-mRNA-Injektion nachweisbar
https://tkp.at/2025/02/20/neue-studie-impf-spike-im-koerper-709-tage-nach-corona-mrna-injektion nachweisbar/

Myokarditis

Fatal Myocarditis following COVID-19 mRNA Immunization: A Case Report and Differential Diagnosis Review
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38400177/ Myocarditis Cases Reported After mRNA-Based COVID-19 Vaccination in the US From December 2020 to August 2021 https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2788346?utm_campaign=articlePDF&utm_medium= articlePDFlink&utm_source=articlePDF&utm_content=jama.2021.24110

Risks of myocarditis, pericarditis, and cardiac arrhythmias associated with COVID-19 vaccination or SARS-CoV-2 infection
https://www.nature.com/articles/s41591-021-01630-0

The Incidence of Myocarditis and Pericarditis in Post COVID-19 Unvaccinated Patients
https://www.mdpi.com/2077-0383/11/8/2219/htm
Ergebnis: kein erhöhtes Risiko nach Corona-Infektion

Increased emergency cardiovascular events among under-40 population in Israel during vaccine rollout and third COVID-19 wave
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35484304/

Circulating Spike Protein Detected in Post–COVID-19 mRNA Vaccine Myocarditis
https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.122.061025
freie Spikeproteine bei Geimpften mit Myokarditis nachweisbar

Cardiovascular Assessment up to One Year After COVID-19 Vaccine–Associated Myocarditis
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10373639/

Myocarditis and Pericarditis Post-mRNA COVID-19 Vaccination
https://www.mdpi.com/2077-0383/12/15/4971

Mitochondrien

Spike-Impfschäden endlich eindeutig nachweisbar
https://2020news.de/sensation-spike-impfschaeden-endlich-eindeutig-nachweisbar/

Mitochondrial Dynamics in SARS-COV2 Spike Protein Treated Human Microglia – Implications for Neuro-COVID
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8487226/
SARS-COV2-Spike-Protein erhöht den Gehalt an proinflammatorischen Zytokinen und die ROS Produktion, steigert die Apoptose und die Sauerstoffverbrauchsrate (OCR) in Mikrogliazellen.

Mitochondrial Dysfunction – A Prelude to Neuropathogenesis of SARS-CoV-2
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8790819/#ref9
„Wir fanden heraus, dass Mikroglia, die entweder mit Spike-Protein oder mit hitzeinaktiviertem SARS CoV-2 behandelt wurden, eine dramatische Verringerung des mtDNA-Gehalts und einen Anstieg der Phospholipid-Sättigung bewirken.“

Mitochondrial Dysfunctions in Neurodegenerative Diseases – Relevance to Alzheimer’s Disease
https://www.hindawi.com/journals/bmri/2014/175062/

Mitochondrial Dynamics in SARS-COV2 Spike Protein Treated Human Microglia – Implications for Neuro-COVID
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8487226/#:~:text=2021%3B%20Lee%20et%20al.,antivi ral%20defenses%20of%20the%20host.Alexander

How the Spike Protein Induces an Endothelium – Mitochondria Feedback Loop of Mutual Destruction
https://wmcresearch.substack.com/p/there-and-back-again-how-the-spike

Endotheliitis

Inhibition of HIF-2α Pathway as a Potential Therapeutic Strategy for Endothelial Dysfunction in Post-COVID Syndrome
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.09.10.24313403v1.full#page
Diese sehr wichtige Studie beschreibt unter anderem den Pathomechanismus der durch die Impfung erzeugten Spike-Proteine und deren Folgen für die Endothelzellen.

Targeting the Monocytic-Endothelial-Platelet Axis with Maraviroc and Pravastatin as a Therapeutic Option to Treat Long COVID – Post-Acute Sequelae of COVID (PASC)
https://www.researchsquare.com/article/rs-1344323/v1

SARS-CoV-2 Spike Protein 1 Activates Microvascular Endothelial Cells and Complement System Leading to Platelet Aggregation
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2022.827146/full

A Lethal Beacon – Spike Protein Endothelial Disease is also Spike Protein Neuron Disease
https://wmcresearch.substack.com/p/a-lethal-beacon-spike-protein-endothelial
Die Spike-Protein-Endothel-Krankheit ist auch eine Spike-Protein-Neuronen-Krankheit.

Burned Alive – The Skin, The Endothelium, The Spike Protein and Spike Protein Disease-Acute Long COVID
https://wmcresearch.substack.com/p/burned-alive-the-skin-the-endothelium

How the Spike Protein Induces an Endothelium – Mitochondria Feedback Loop of Mutual Destruction
https://wmcresearch.substack.com/p/there-and-back-again-how-the-spike

Permanent Endothelial Activation – The Spike Protein and Cell Adhesion – Understanding Why What Appears to be an Endothelial Disease is Actually a Cell Adhesion Disease
https://wmcresearch.substack.com/p/permanent-endothelial-activation

Fibrin drives thromboinflammation and neuropathology in COVID-19 https://www.nature.com/articles/s41586-024-07873-4

SARS-CoV-2 Spike Protein Destabilizes Microvascular Homeostasis https://journals.asm.org/doi/10.1128/spectrum.00735-21

Sustained Vascular Inflammatory Effects of SARS-CoV-2 Spike Protein on Human Endothelial Cells
https://link.springer.com/article/10.1007/s10753-024-02208-x
„Wir konnten zeigen, dass das SARS-CoV-2-Spike-Protein in beiden ECs eine verlängerte Expression von Zelladhäsionsmarkern auslöst, ähnlich wie TNF-α. Die Behandlung mit SARS-CoV-2-Spike führte auch zur Freisetzung verschiedener Zytokine und Chemokine, die bei schweren COVID-19-Patienten beobachtet wurden. Darüber hinaus wurden eine verstärkte Bindung von Leukozyten an die Endotheloberfläche und ein prokoagulativer Zustand des Endothels beobachtet.“

Expression of SARS-CoV-2 spike protein in cerebral Arteries: Implications for hemorrhagic stroke Post-mRNA vaccination
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S096758682500195X
Highlights
– Spike protein expression was detected in 43.8% of vaccinated patients.
– SARS-CoV-2 spike protein persists in cerebral arteries up to 17 months post-vaccination.
– Spike protein was expressed in the intima of the cerebral arteries.
– In situ hybridization confirmed vaccine- and virus-derived spike protein mRNA.
– Findings highlight concerns about mRNA vaccine biodistribution and long-term safety.


Fatigue

Chronic Fatigue and Dysautonomia following COVID-19 Vaccination Is Distinguished from Normal Vaccination Response by Altered Blood Markers
https://doi.org/10.3390/vaccines11111642

Clinical and Diagnostic Features of Post-Acute COVID-19 Vaccination Syndrome (PACVS)
https://www.mdpi.com/2076-393X/12/7/790

Die folgenden Publikationen legen nahe, dass es kein Long-Covid gibt, sondern der Begriff lediglich zur Verdeckung der Impfschäden benutzt wird.

„Long Covid“ bei Kindern und Jugendlichen etwa gleich häufig mit und ohne Infektion
https://tkp.at/2021/07/20/studie-long-covid-bei-kindern-und-jugendlichen-etwa-gleich-haeufig-mit-und ohne-infektion/

Long Covid wird massiv überschätzt
https://tkp.at/2021/11/09/studie-long-covid-wird-massiv-ueberschaetzt/

Australischer Top-Gesundheitsbeamter: Es gibt kein „Long Covid“ https://report24.news/australischer-top-gesundheitsbeamter-es-gibt-kein-long-covid/

Neuropathie und Neuroinflammation

Amyloidosis – Die Klammer um eine Vielzahl neurodegenerativer Erkrankungen nach SARS CoV-2 Infektion UND COVID-19 Impfung
https://sciencefiles.org/2022/06/18/amyloidosis-die-klammer-um-eine-vielzahl-neurodegenerativer erkrankungen-nach-sars-cov-2-infektion-und-covid-19-impfung/

Pfizer Vaccine Confirmed To Cause Neurodegenerative Diseases Quelle: https://nationalfile.com/report-pfizer-vaccine-confirmed-to-cause-neurodegenerative-diseases/

RNA-Impfstoffe können langfristig neurodegenerative Erkrankungen verursachen
https://uncutnews.ch/studie-rna-impfstoffe-koennen-langfristig-neurodegenerative-erkrankungen verursachen-und-weit-mehr-schaden-als-nutzen-anrichten/

Mitochondrial Dysfunction – A Prelude to Neuropathogenesis of SARS-CoV-2
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8790819/#ref9
Wir fanden heraus, dass Mikroglia, die entweder mit Spike-Protein oder mit hitzeinaktiviertem SARS CoV-2 behandelt wurden, eine dramatische Verringerung des mtDNA-Gehalts und einen Anstieg der Phospholipid-Sättigung bewirken.

mRNA-Impfstoffe erhöhen Risiko neurodegenerativer Erkrankungen https://transition-news.org/neue-preprint-studie-mrna-impfstoffe-erhohen-risiko-neurodegenerativer

Towards the emergence of a new form of the neurodegenerative Creutzfeldt-Jakob disease after a COVID-19 vaccine Jab
https://web.archive.org/web/20220610203757/
https://www.researchgate.net/publication/358661859_T owards_the_emergence_of_a_new_form_of_the_neurodegenerative_Creutzfeldt Jakob_disease_Twenty_six_cases_of_CJD_declared_a_few_days_after_a_COVID-19_vaccine_Jab

Co-Players in Chronic Pain – Neuroinflammation and the Tryptophan-Kynurenine Metabolic Pathway
https://doi.org/10.3390/biomedicines9080897

Mitochondrial Dysfunctions in Neurodegenerative Diseases – Relevance to Alzheimer’s Disease
https://www.hindawi.com/journals/bmri/2014/175062/

Small Fiber Neuropathy Triggered by COVID-19 Vaccination: Association with FGFR3 Autoantibodies and Improvement during Intravenous Immunoglobulin Treatment
https://www.karger.com/Article/FullText/528566#menu

A Lethal Beacon – Spike Protein Endothelial Disease is also Spike Protein Neuron Disease
https://wmcresearch.substack.com/p/a-lethal-beacon-spike-protein-endothelial
Die Spike-Protein-Endothel-Krankheit ist auch eine Spike-Protein-Neuronen-Krankheit.

Neurotransmitters excreted in the urine as biomarkers of nervous system activity
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0149763410001296?via%3Dihub

Spike-Protein in Gehirngewebe, noch nach Jahren – Langfristige neuronale Schäden die Folge
https://sciencefiles.org/2023/05/15/spike-protein-in-gehirngewebe-noch-nach-jahren-langfristige neuronale-schaeden-die-folge/

Tryptophan Metabolism and Related Pathways in Psychoneuroimmunology – The Impact of Nutrition and Lifestyle
https://karger.com/nps/article/79/1/89/234027/Tryptophan-Metabolism-and-Related-Pathways-in

Zusammenstellung wissenschaftlich belegter neurologischer Schäden durch mRNA Injektionen
https://sciencefiles.org/2023/05/12/liste-des-schreckens-zusammenstellung-der-neurologischen schaeden-die-wissenschaftilch-belegt-von-pfizers-mrna-covid-19-shots-verursacht-werden/

Natural Products as Modulators of the Proteostasis Machinery – Implications in Neurodegenerative Diseases
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6801507/

mod-RNA schädigt das Gehirn: Klarer Zusammenhang zwischen neurodegenerativen Erkrankungen und mod-RNA-COVID-19 „Impfungen“
https://sciencefiles.org/2024/06/19/mod-rna-schaedigt-das-gehirn-klarer-zusammenhang-zwischen neurodegenerativen-erkrankungen-und-mod-rna-covid-19-impfungen/

Neuropathic Pain and Sensory Ganglion – Studienliste
https://mobeensyedmd.substack.com/p/neuropathic-pain-and-sensory-ganglion

Post-SARS-CoV-2 infection and post-vaccine-related neurological complications share clinical features and the same positivity to anti-ACE2 antibodies
https://www.frontiersin.org/journals/immunology/articles/10.3389/fimmu.2024.1398028/full

GPCR

Vaskuläre Komplikationen durch Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren
archiveuromedica | 2015 | vol.5 | num.1 |

Immunsystem und natürliche Immunität

Duration of immune protection of SARS-CoV-2 natural infection against reinfection
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.07.06.22277306v1

BNT162b2 COVID-19 vaccination in children alters cytokine responses to heterologous pathogens and Toll-like receptor agonists
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2023.1242380/full?s=09

Literatur zu V-AIDS

https://web.archive.org/web/20220616112447/
https://m.focus.de/presseportal/was-ist-v-aids-nach einer-impfung-wie-wird-v-aids-diagnostiziert_id_107968934.html
„Für jeden Arzt messbare Folgen sind laut weiterer wissenschaftlicher Veröffentlichungen: 1. Das Kommunikationssystem des Immunsystems IFN/IFR wird ausgeschaltet. Das Interferon wird unterdrückt. 2. Die Spikeproteine führten u.a. Synzytien-Bildung durch, d.h. viele menschliche Zellen fusionieren zu einer neuen Großzelle, mit der Folge des Einziehens und „Schredderns“ von Lymphozyten 3. Die Funktion der NK Zellen (Natürliche Killerzellen) wird außer Kraft gesetzt. Die Erkennung von Krebszellen und Viren werde abgeschaltet. 4. Regulatorische T-Helferzellen sind der Generalstab des Immunsystems. Festgestellt wurde aber, dass je mehr T-Reg jemand hat, desto schwerer verlaufe aber auch die Erkrankung“

MCAS

SARS-CoV-2 or Vaccinal Spike Protein can Induce Mast Cell Activation Syndrome (MCAS)
https://www.eurekaselect.com/article/140125

Krebs/Turbokrebs

FDA-Studie bestätigt, dass Covid-mRNA-Impfstoffe Krebs verursachen! https://legitim.ch/paukenschlag-fda-studie-bestaetigt-dass-covid-mrna-impfstoffe-krebs-verursachen/

Toxizität

Erhebliche Risiken durch Comirnaty – ein bedenkliches Gentechnikprodukt
https://drbine.substack.com/p/erhebliche-risiken-durch-comirnaty

COVID-19 injections meet the criteria of biological weapons and weapons of mass destruction
https://vigilantnews.com/post/covid-vaccines-hit-by-new-bombshell-2/ Covid-19 Injektionen erfüllen die Kriterien für biologische Waffen und Massenvernichtungswaffen.

At Least 55 Undeclared Chemical Elements Found in COVID-19 Vaccines from AstraZeneca, CanSino, Moderna, Pfizer, Sinopharm and Sputnik V, with Precise ICP-MS
https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/111
Es konnte nachgewiesen werden, dass sich mehr als 55 undeklarierte Stoffe in den Ampullen der Impfungen befanden, darunter die zytotoxischen Lanthanoide.

Histopathologischer Atlas von Dr. Ute Krüger in Gedenken an Prof. Burkhardt: Geimpft – Gestorben
https://www.letterpressberlin.com/histopathologie/histopathologie.html

MWGFD
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.