veröffentlicht am 20.01.2025; Gastautor: Günter Eder
Hat die COVID-19-„Impfung“ viele Menschenleben gerettet, wie ihre Befürworter sagen, oder hat sie – wie Kritiker anführen – mehr Menschen ihre Gesundheit oder gar das Leben gekostet? Anhand offizieller Daten geht Günter Eder der Frage nach, wie sich die mRNA-Impfungen auf das Sterbegeschehen auswirken. Dabei konzentriert sich der Mathematiker auf Corona-Sterbezahlen und gemeldete Impftote.
Befürworter und Kritiker der Corona-Maßnahmen stehen sich nach wie vor unversöhnlich gegenüber, wenn es um die Frage nach dem Sinn und den Auswirkungen der Corona-Impfung geht. Die einen sind fest davon überzeugt, dass die Impfung ein Segen war und viele Menschenleben gerettet hat. Die anderen sind ebenso sicher, dass die Impfung vielen Menschen zum Verhängnis wurde und deren Gesundheit und Leben zerstört hat. Und beide Seiten berufen sich auf Erkenntnisse der Wissenschaft.
Wie ist das möglich? Wird die Realität von der einen oder anderen Seite, aus welchen Gründen auch immer, bewusst verzerrt dargestellt? Verschließen sich Menschen Sachverhalten, die ihrem Weltbild widersprechen? Oder sind die Überzeugungen das Ergebnis einer selektiven Wahrnehmung, die dazu führt, dass Einzelereignisse vorschnell als repräsentativ für das Ganze angesehen werden?
Diesen Fragen soll im Folgenden auf Basis offizieller statistischer Daten nachgegangen werden. Dabei wird untersucht, wie sich die mRNA-Impfungen auf das Sterbegeschehen auswirken. Betrachtet werden schwerpunktmäßig Corona-Sterbezahlen und gemeldete Impftote. Als Datenquellen dienen das Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das Statistische Bundesamt und die EU-Gesundheitsbehörde EMA.
Wie aussagekräftig sind die Corona-Sterbezahlen?
Das Robert-Koch-Institut bezeichnet alle Verstorbenen, für die ein positiver PCR-Test vorliegt, als Corona-Tote. Der konkrete Krankheitsverlauf hat keinen Einfluss auf die Zuordnung. Selbst Personen, die bereits vor der festgestellten Infektion unter schweren Erkrankungen litten und daran möglicherweise auch gestorben sind, werden den Corona-Toten zugerechnet. Es wird also nicht unterschieden, ob jemand AN oder MIT Corona starb.
Dadurch besteht die Gefahr, dass die Zahl der Menschen, die tatsächlich infolge einer COVID- Infektion starben, systematisch und möglicherweise sogar massiv überschätzt wird.
Eine Möglichkeit, die Sterbezahlen besser verstehen und beurteilen zu können, besteht darin, sie mit der Übersterblichkeit zu vergleichen. Auf die Übersterblichkeit greift im Übrigen auch das RKI zurück, wenn es darum geht, die Zahl der Menschen, die im Zuge einer Grippeepidemie gestorben sind, abzuschätzen. Aufgrund der riesigen Zahl an PCR-Tests, die während der Corona-Zeit durchgeführt wurden, bietet sich nun erstmals die Gelegenheit herauszufinden, ob bzw. wie eng die beiden Größen „Übersterblichkeit“ und „Infektionstote“ miteinander verknüpft sind. [1] Das war vorher (bei der Grippe) nicht möglich.
Abbildung 1 lässt erkennen, dass die vom RKI ausgewiesenen Corona-Sterbezahlen im Jahr 2020, als noch nicht geimpft wurde, sehr gut mit dem Verlauf der Übersterblichkeit harmonieren.
Die Werte stimmen sowohl in der maximalen Höhe als auch im ansteigenden Kurvenverlauf während der ersten und zweiten Corona-Welle sehr gut überein. Auf die Gründe für das Auseinanderdriften im absteigenden Zweig der Kurve wird in [2] näher eingegangen.
Angesichts der fehlenden Differenzierung der Corona-Sterbezahlen zwischen AN und MIT Verstorbenen überrascht die gute Übereinstimmung der Verläufe. Dies kann eigentlich nur dahingehend interpretiert werden, dass auch Personen, die nicht ursächlich an, sondern lediglich mit Corona verstarben, aufgrund der COVID-Infektion früher gestorben sind als es ohne die Infektion der Fall gewesen wäre. Daraus folgt, dass auch die bisherigen Angaben des RKI zur Zahl der Grippetoten, die ja durchweg aus dem Übersterblichkeitsverlauf abgeleitet sind, nicht zwischen an und mit der Grippe Verstorbenen unterscheiden.
Abbildung 1

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei den Angaben des RKI zur Anzahl der Corona-Toten (trotz des Mangels, nicht zwischen AN und MIT Corona zu unterscheiden) um aussagekräftige Daten handelt, auf deren Nutzung man nicht verzichten sollte. Insbesondere in Verbindung mit Daten aus anderen Quellen können sie wertvolle neue Erkenntnisse liefern.
Todesfälle infolge von mRNA-Impfungen
Bereits sehr früh, als noch gar nicht absehbar war, ob Corona nicht auch medikamentös erfolgreich bekämpft werden könnte, entschied die Bundesregierung, dass die Pandemie erst beendet sei, wenn ein Impfstoff zur Verfügung stehe. Ob diese Vorfestlegung gerechtfertigt war oder nicht, ist zu keinem Zeitpunkt wissenschaftlich hinterfragt oder gesellschaftlich diskutiert worden. Man hat die Festlegung hingenommen, wie man eine Wettervorhersage hinnimmt. Fortan galt die Impfung als Königsweg aus der Pandemie.
Kritik an dieser Vorgabe war nicht erwünscht. Wer Zweifel an der Wirksamkeit oder Unbedenklichkeit der neuartigen mRNA-Impfstoffe äußerte, musste damit rechnen, ausgegrenzt und diffamiert zu werden. Die politische Festlegung, dass die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie sei, dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass über Impfnebenwirkungen zu keinem Zeitpunkt offen gesprochen wurde und dass dies bis heute ein Tabuthema ist.
Gemeldete Todesfälle nach Corona-Impfungen
Dabei hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu keinem Zeitpunkt ein Geheimnis daraus gemacht, dass die mRNA-Impfungen mit Todesfallmeldungen einhergingen. In den Sicherheitsberichten wurde die Zahl der Meldungen regelmäßig ausgewiesen. Und die Todesfallmeldungen müssen als durchaus belastbar angesehen werden, da sie nicht auf Vermutungen oder kurzen Einzeilern von Angehörigen oder Freunden beruhen.
Für jeden Todesfall ist ein differenzierter Bericht über „Verdachtsfälle einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“ zu erstellen. Dieser gibt nicht nur Auskunft über den Impfstoff, die Chargennummer, die Impfanamnese und das Impfdatum, sondern auch darüber, welche Diagnosen im Einzelnen durchgeführt wurden und inwieweit die Ergebnisse den Verdacht erhärten, dass ein Impfschaden vorliegt.
Auch die durchgeführten differentialdiagnostischen Untersuchungen sind möglichst genau zu beschreiben, da sie für die Bewertung des kausalen Zusammenhangs von Impfung und beobachtetem Verdacht der Impfkomplikation von größter Wichtigkeit sind. Aufgrund der detaillierten Angaben, die zum Sterbeprozess gemacht werden müssen, werden Todesfallmeldungen in der Regel von Ärzten eingereicht, die mit dem Fall vertraut sind.
Im Jahr 2021 gingen beim PEI insgesamt 2.255 Meldungen ein, bei denen der begründete Verdacht bestand, dass die Impfung den Tod verursacht hat. Weitere 768 Fälle kamen im ersten Halbjahr 2022 hinzu. Seit dem 1. Juli 2022 macht das PEI keine Angaben mehr zur Zahl der Impftoten.
Sterberisiko mehr als 20-fach erhöht
Die Gesamtzahl von 2.255 Todesfallmeldungen in 2021 muss als extrem hoch eingestuft werden, selbst wenn man bedenkt, dass wesentlich mehr Menschen geimpft worden sind als in den Vorjahren. Tatsächlich war die Zahl der Impfungen etwa viermal so hoch wie in der Zeit vor Corona. Von 2016 bis 2019 wurden pro Jahr im Schnitt rund 36 Millionen Impfungen durchgeführt. Diese hatten im Mittel etwa 25 Todesfallmeldungen pro Jahr zur Folge. Überträgt man diese Meldequote auf die Corona-Zeit, so wäre im Jahr 2021 mit etwa einhundert Todesfallmeldungen zu rechnen gewesen. Tatsächlich gab es jedoch 2.255 Meldungen. Das Risiko, infolge einer mRNA-Impfung zu sterben, war damit mehr als 20-mal höher als bei traditionellen Impfstoffen.
Die gemeldete Anzahl der Todesfälle dient im Weiteren als Kriterium zur Beurteilung der Sicherheit der mRNA-Impfstoffe. Da bei allen gemeldeten Fällen der begründete Verdacht besteht, dass die Impfung den Tod verursacht hat, werden die Verstorbenen nachfolgend vielfach verkürzt als „Impftote“ bezeichnet. Die Klassifizierung erfährt ihre Rechtfertigung aus dem Vorgehen des RKI, positiv getestete Verstorbene auch stets als „Corona-Tote“ anzusehen, unabhängig davon, ob die Corona-Infektion den Tod verursacht hat oder nicht. Für die Einordnung genügte ein positiver PCR-Test.
Es liegt auf der Hand, dass nicht alle gemeldeten Todesfälle, die zeitlich mit einer Impfung in Verbindung gebracht werden, tatsächlich auf die Impfung zurückzuführen sind. Anderseits werden nicht alle Todesfälle, die auf die Impfung zurückgehen, als solche erkannt und dem Gesundheitsamt gemeldet. Das gilt sowohl für Todesfälle in zeitlicher Nähe zur Impfung als auch für solche, die erst später eintreten. Wer mag noch Monate oder Jahre später beurteilen, ob ein überraschender Todesfall einen Zusammenhang zur Impfung aufweist oder nicht?
Paul-Ehrlich-Institut sieht Kausalzusammenhang nur in wenigen Fällen
Wie sind angesichts dieser Unsicherheit die 2.255 Todesfallmeldungen, die im Jahr 2021 beim PEI eingegangen sind, zu bewerten? Sind sie stark übertrieben oder bilden sie nur die Spitze des Eisbergs? Das PEI als oberste Überwachungsbehörde für die Beurteilung der Sicherheit von Impfstoffen hat darauf eine überraschend klare Antwort: Nur in 85 Fällen, in denen Personen „an bekannten Impfrisiken wie Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrome (TTS), Blutungen aufgrund einer Immunthrombozytopenie oder Myokarditis im zeitlich plausiblen Abstand zur Impfung verstorben sind, hat das Paul-Ehrlich-Institut den ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung als möglich oder wahrscheinlich bewertet.“ [3] Zu den verbleibenden 2.170 gemeldeten Verdachtsfällen trifft das PEI keine Aussage.
Wie mag das Paul-Ehrlich-Institut die impfrelevanten Krankheiten ermittelt haben? Es liegt nahe, dass dafür auf die Ergebnisse der Observed-versus-Expected-Analysen zurückgegriffen wurde. Die Sicherheitsanalysen werden vom PEI regelmäßig durchgeführt, um Aufschluss über die Impfrelevanz gemeldeter Nebenwirkungen zu erhalten. Verglichen wird hierbei die in einem bestimmten Zeitraum gemeldete Zahl an Krankheits- oder Todesfällen mit der allgemein erwarteten Anzahl. Ist die Zahl der Verdachtsmeldungen signifikant höher als der Erwartungswert, erkennt das PEI darin ein Risikosignal und ist verpflichtet, den Ursachen für die hohen Fallzahlen nachzugehen.
Statistisches Verfahren fehlerhaft angewandt
Vom Grundsatz her sind diese Überlegungen schlüssig und korrekt. Und auch die Observed- versus-Expected-Analyse ist das richtige Werkzeug, um impfrelevante Krankheiten herauszufiltern, nur trifft das leider nicht auf die Art und Weise zu, wie die Observed-versus- Expected-Methode angewandt wird. So wie das PEI vorgeht, ist das Scheitern der Methode vorprogrammiert. Das Vorgehen erinnert an einen Menschen, der ein Fernglas nutzt, um besser sehen zu können, es aber verkehrtherum hält. Das Fernglas mag noch so gut sein, viel erkennen wird er nicht.
Ein konkretes Beispiel mag illustrieren, wie sich die fehlerhafte Anwendung des statistischen Verfahrens auf die Chance, Nebenwirkungen als impfrelevant zu erkennen, auswirkt. Im Jahr 2021 haben sich zwei Drittel der Bevölkerung gegen Corona impfen lassen. Angenommen, die Impfung wäre nicht mit 2.255, sondern mit 100.000 Todesfallmeldungen verbunden gewesen: Wie hätte das PEI darauf reagiert? Es hätte vermutlich die Observed-versus-Expected-Analyse zu Rate gezogen und als Ergebnis mitgeteilt bekommen: Kein Grund zur Sorge, alles im grünen Bereich.
Das Beispiel ist zugegebenermaßen konstruiert, aber das Ergebnis „kein Risikosignal“ spiegelt die Realität wider. Es ist abgeleitet aus Informationen und Daten, die den Sicherheitsberichten des PEI entnommen sind. Wer dies nur schwer akzeptieren kann und mehr über die Observed-versus-Expected-Methode (und warum sie nicht funktioniert) wissen möchte, sei auf einen offenen Brief an das PEI von Juli 2022 verwiesen, in dem 12 Professoren auf den Missstand aufmerksam machten. [4]
So wie das PEI die Observed-versus-Expected-Analyse anwendet, sind Risikosignale allenfalls bei Todesfällen infolge seltener oder extrem seltener Krankheiten zu erwarten. Dazu zählen beispielsweise die drei oben aufgeführten Krankheitsbilder. Todesfälle infolge von Erkrankungen, die auch ohne Impfung häufig auftreten, bleiben hingegen verlässlich unter dem Radar, egal mit wie vielen Todesfällen sie einhergehen. Vor diesem Hintergrund kann man nachvollziehen, wie das PEI zu dem Schluss kommt, dass lediglich 3,8 Prozent aller gemeldeten Todesfälle auf die Impfung zurückzuführen sind.
Todesursache nur durch Obduktion zweifelsfrei zu ermitteln
Zu belastbaren Aussagen über die Todesursache von Personen, die in zeitlicher Nähe zur Impfung verstorben sind, kommt man eigentlich nur durch die Obduktion Verstorbener. Darauf machte der Bundesverband Deutscher Pathologen bereits im März 2021 aufmerksam und forderte, dass mehr Obduktionen durchgeführt werden. [5] [6] Wie man weiß, ohne großen Erfolg. Grund war vor allem die ablehnende Haltung des PEI und des RKI.
Umso mehr ist das Engagement von Prof. Peter Schirmacher, dem Leiter des Pathologischen Instituts in Heidelberg, und des emeritierten Pathologen Prof. Arne Burkhardt zu würdigen. Beide sezierten auf eigene Initiative bzw. auf Wunsch von Angehörigen jeweils rund 40 Leichen von Menschen, die kurz nach der Impfung verstorben waren. Prof. Schirmacher kommt zu dem Schluss, dass 30 bis 40 Prozent der Obduzierten infolge der Impfung starben. Prof. Burkhardt stellt einen impfbedingten Zusammenhang bei 80 Prozent der Untersuchten fest [7].
Umfassend und fundiert geht der Frage eine länderübergreifende peer-reviewed-Studie nach, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Die Studie stützt sich auf die Obduktionsergebnisse von 325 gemeldeten Todesfällen, bei denen ein Zusammenhang zur Impfung vermutet wurde. Die Autoren kommen zum Ergebnis, dass 73,9 Prozent der Todesfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Impfung herrühren. Bei knapp der Hälfte der ermittelten Impftoten sind Herz/Kreislauf-Erkrankungen als wahrscheinliche Todesursache ausgemacht worden. [8]
Die Obduktionen liefern kein einheitliches Bild hinsichtlich des Anteils der Impftoten an den Verdachtsfällen. Sie machen aber deutlich, dass der Anteil berechtigter Todesfallmeldungen schwerlich bei 3,8 Prozent liegen dürfte, sondern eher zwischen 60 und 70 Prozent zu verorten ist.
Starke Untererfassung von Impfkomplikationen
Auf der anderen Seite besteht die Gefahr der Unterschätzung der Zahl der Impftoten, weil Impfnebenwirkungen vielfach nicht als solche erkannt und gemeldet werden. Wie hoch der Grad der Untererfassung ist, lässt sich schwer sagen, da es kaum fundierte Untersuchungen dazu gibt und veröffentlichte Quoten mit großen Unsicherheiten behaftet sind. Einer amerikanischen Studie zufolge werden bei einem passiven Meldesystem (wie es das PEI praktiziert) weniger als ein Prozent aller Impfnebenwirkungen aufgedeckt. [9] Häufig wird der Grad der Untererfassung schwerer Impfnebenwirkungen auf 95 Prozent geschätzt. [7] In einem Artikel, der in der vom PEI herausgegeben Zeitschrift Bulletin zur Arzneimittelsicherheit veröffentlicht wurde, wird eine etwas höhere Aufdeckungsquote genannt. Dort ist zu lesen, dass etwa „fünf bis zehn Prozent der schweren unerwünschten Arzneimittelwirkungen Schätzungen zufolge gemeldet“ werden [10].
Die mRNA-Vakzine gegen Corona sind allerdings kein Impfstoff wie jeder andere. Dadurch, dass sie tief in genetisch gesteuerte Zellprozesse eingreifen, lässt sich bisher allenfalls erahnen, was die Impfung für das Immunsystem und die Gesundheit der geimpften Menschen langfristig bedeutet. Es muss damit gerechnet werden, dass negative Folgen nicht nur in zeitlicher Nähe zur Impfung auftreten, sondern möglicherweise auch noch Monate oder vielleicht sogar Jahre später. Der Nachweis eines Zusammenhangs zur Impfung ist in solchen Fällen kaum zu erbringen. Effekte, die auf einen solchen Zusammenhang hindeuten, werden allenfalls auf statistischer Basis nachzuweisen sein (Stichwort: Übersterblichkeit).
Außergewöhnlich hohe Sterbezahlen im Jahr 2022
So steht beispielsweise bei der extrem hohen Übersterblichkeit in der Weihnachtszeit 2022, als kaum noch geimpft wurde und Prof. Christian Drosten die Pandemie für beendet erklärte, die Frage nach der Ursache nach wie vor ungeklärt im Raum. Und warum ist die Gesamtübersterblichkeit im Jahr 2022 mit fast 85.000 überzählig Verstorbenen so extrem hoch? [11] In keinem Jahr seit Ende des Krieges hat es eine derartige Übersterblichkeit gegeben. Aus der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes erschließt sich der Grund nicht. Und im Jahr 2023, als die Corona-Pandemie als überwunden gilt, liegt die Übersterblichkeit immer noch bei 30.000. Das entspricht einer Übersterblichkeit, wie sie vor Corona allenfalls in Jahren mit extrem schweren Grippewellen zu verzeichnen war.
Was die Beurteilung der Zahl der gemeldeten Impfnebenwirkungen betrifft, muss man zudem bedenken, dass sich die Politik massiv in die medizinische Beurteilung der mRNA-Impfungen eingemischt hat, indem sie festlegte, dass die Impfung praktisch nebenwirkungsfrei sei. Diese Aussage des Bundesgesundheitsministers beruhte zwar nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, dürfte ihre Wirkung aber trotzdem nicht verfehlt haben. Man muss befürchten, dass aufgrund der politischen Vorgabe deutlich weniger impfbedingte Todesfälle gemeldet worden sind als es sonst der Fall gewesen wäre.
Zusammenfassend kann man festhalten, dass bei dem praktizierten Meldeverfahren die Gefahr der Unterschätzung der Zahl der Impftoten wesentlich größer ist als die Gefahr der Überschätzung. Wie stark die Meldezahlen erhöht werden müssten, um einen realitätsnahen Schätzwert für die Zahl der Impftoten zu erhalten, lässt nicht verlässlich sagen. Je nachdem, ob man von einer Aufdeckungsquote von fünf, zehn oder zwanzig Prozent ausgeht und weiterhin unterstellt, dass 60 Prozent aller Todesfälle zu Recht gemeldet worden sind, müsste die Zahl der Verdachtsmeldungen mit dem Faktor 12, 6 oder 3 multipliziert werden.
Beurteilung der Sicherheit der mRNA-Impfstoffe
Angaben zur Zahl gemeldeter Impftoter gewinnen stark an Aussagekraft, wenn man sie nicht isoliert, sondern bezogen auf das Alter der Betroffenen und bezogen auf die Zahl der Corona-Toten betrachtet (vgl. Tab. 1).
Man darf das Alter der Menschen allerdings nicht zwingend als unmittelbare oder entscheidende Todesursache ansehen. Denn, wie Prof. Klaus Püschel herausfand, waren fast alle Corona-Toten (unabhängig vom Alter) mit oft mehreren und teils gravierenden Vorerkrankungen belastet [12]. Möglicherweise sind die Vorerkrankungen wichtiger für den tödlichen Verlauf der Infektion als das Lebensalter selbst. Dies sollte man bei der Interpretation der altersbezogenen Sterbezahlen stets bedenken.
Tabelle 1 Corona-Tote und gemeldete Impftote nach Altersklassen
| 2020 | 2021 | |||||
| Alters- klasse | Corona-Tote | Corona-Tote | Impf-Quote | Gemeldete Impftote | ||
| Anzahl | Anzahl | Prozent | Anzahl | Prozent | ||
| ≤19 Jahre | 6 | 34 | 0% | 16,6% | 8 | 0% |
| 20 – 59 Jahre | 1.459 | 4.595 | 7% | 74,3% | 562 | 25% |
| ≥ 60 Jahre | 42.153 | 65.642 | 93% | 80,9% | 1.685 | 75% |
| insgesamt | 43.618 | 70.271 | 100% | 66,7% | 2.255 | 100% |
| Quelle: RKI, PEI, EMA | ||||||
Jüngere Corona-Tote (zwischen 20 und 59 Jahren) machen im Jahr 2021 lediglich 7 Prozent aller Corona-Toten aus. Ihr Anteil an den gemeldeten Impftoten beträgt hingegen 25 Prozent. Für über 60-Jährige stellt sich die Situation genau anders herum dar. Ihr Anteil an den Corona-Toten liegt bei 93 Prozent, während sie nur 75 Prozent der gemeldeten Impftoten ausmachen [13].
Die Nutzen/Risiko-Relation der Impfung ist für Menschen unter 60 Jahre folglich deutlich schlechter als für über 60-Jährige. Erstere sind kaum gefährdet, an einer Corona-Infektion zu sterben, gehen aber ein relativ hohes Risiko ein, infolge der Impfung zu Tode zu kommen.
Wenn man die Zahl der Corona-Toten dieser Altersgruppe (4.595 Verstorbene) in Relation zur Zahl der gemeldeten Impftoten (562 Verstorbene) setzt und bedenkt, dass es im Vorjahr, also vor Beginn der Impfung, lediglich 1.459 Corona-Tote gab, so muss die Impfung der unter 60-jährigen Erwachsenen als durchaus problematisch eingestuft werden. Sinnvoll (und verbunden mit einer akzeptablen Nutzen-/Risiko-Relation) waren die mRNA-Impfungen eigentlich nur für die Altersgruppe der über 60-Jährigen. Aber auch diese Altersgruppe bildet keine homogene Einheit, sondern muss, wie weiter unten gezeigt wird, altersmäßig durchaus differenziert betrachtet werden.
Impfstoffe sollen mehr nutzen als schaden
Eine nicht verhandelbare Mindestanforderung an jeden Impfstoff ist, dass er mehr Todesfälle verhindert als verursacht. Das klingt banal und sollte eigentlich gar keine Erwähnung wert sein. Umso größer ist das Erstaunen, wenn man sich die Sterbedaten bei Kindern und Jugendlichen anschaut.
Im Jahr 2021 sind dem RKI insgesamt 34 Todesfälle von Kindern und Jugendlichen mit positivem PCR-Test gemeldet worden. Allein diese Zahl gibt zu denken. Warum sterben im Jahr 2021 so viel mehr Kinder und Jugendliche als im Vorjahr, als noch kein Impfstoff zur Verfügung stand? Im Jahr 2020 gab es lediglich sechs Corona-Tote unter zwanzig Jahren.
Könnte der Anstieg in irgendeiner Weise mit den mRNA-Impfungen zusammenhängen? Bedauerlich ist, dass das RKI nicht generell den Impfstatus der Corona-Toten ausweist. Dadurch wird die Möglichkeit, bestehende Zusammenhänge fundiert zu erforschen, erheblich erschwert.
Negative Impfbilanz bei Kindern und Jugendlichen nicht auszuschließen
Bedenklich sind die Sterbezahlen für Kinder und Jugendliche aber nicht nur in Relation zu den Daten des Vorjahres. Im Laufe des Jahres 2021 wurden 16,6 Prozent aller unter 20-Jährigen geimpft. In dieser Zeit gingen acht impfbedingte Todesfallmeldungen beim PEI ein. Wären alle Kinder und Jugendlichen geimpft gewesen, hätte man folglich mit sechsmal so vielen Todesfallmeldungen rechnen müssen, also mit 48 Impftoten. Das bedeutet, dass mit der Impfung vermutlich mehr Todesfälle verursacht als verhindert worden wären.
Und das Missverhältnis zwischen der Zahl vermiedener Todesfälle und der Zahl der Impftoten würde sich in dramatischer Weise weiter zuungunsten der Impfung verschlechtern, wenn die Dunkelziffer bei der Zahl der gemeldeten Impftoten berücksichtigt würde. Der Umstand, dass diese Möglichkeit nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden kann, ist erschreckend. Und man fragt sich, wie es dazu kommen konnte.
Mittlerweile hat die Ständige Impfkommission erkannt, dass es ein Fehler war, gesunde Kinder und Jugendliche (ab fünf Jahren) zum Impfen zu nötigen. mRNA-Impfungen empfiehlt die Kommission jetzt nur noch für Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, an einer COVID-19-Infektion schwer zu erkranken oder zu sterben. Das Mindestalter hat sie im Zuge der Änderung allerdings von fünf Jahren auf sechs Monate herabgesetzt.
Überlegungen zur Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe
Schon früh war zu erkennen, dass Corona-Infektionen vor allem für alte Menschen eine Gefahr darstellen. Als in der letzten Kalenderwoche des Jahres 2020 in Deutschland mit dem Impfen begonnen wurde, gab es daher eine Prioritätenregelung. Neben Personen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen oder wegen ihrer beruflichen Tätigkeit besonders gefährdet waren, sich zu infizieren und/oder ernsthaft zu erkranken, konnten sich zunächst nur Menschen impfen lassen, die das 80. Lebensjahr überschritten hatten. Das Mindestalter wurde in den darauffolgenden Wochen sukzessive herabgesetzt. Ab der 22. Woche 2021 stand es jedem Erwachsenen frei, sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden.
Da nach Angaben der Impfstoffhersteller nur die doppelte Impfung einen guten und dauerhaften Schutz gegen Corona bietet, ließen sich fast alle Menschen sechs Wochen nach der ersten Impfung ein zweites Mal impfen. Schnell stellte sich heraus, dass das Versprechen eines dauerhaften Schutzes auch mit zwei Impfungen nicht eingelöst werden konnte. Von Woche zu Woche lässt der Impfschutz nach, bis er nach sechs Monaten praktisch nicht mehr vorhanden ist. Um dem entgegenzuwirken, wurde empfohlen, die Schutzwirkung nach sechs Monaten mit einer sogenannten Booster-Impfung aufzufrischen. Dieser Empfehlung folgten die meisten Geimpften.
Nach schleppendem Beginn in den ersten Wochen nimmt das Impfgeschehen ab Februar 2021 spürbar Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt sind die Impfzahlen, abgesehen von einer Lücke zwischen der Zweit- und der Drittimpfung, durchweg hoch und fallen erst nach der dritten Impfung im Februar/März 2022 auf ein dauerhaft niedriges Niveau zurück. Insgesamt sind bis Ende 2021 154 Millionen mRNA-Dosen verabreicht worden und jeder Impfling ist im Schnitt 2,8mal geimpft.
Steigende Corona-Sterbezahlen führen zu einem Anstieg der Impfbereitschaft
Einen anschaulichen Eindruck von der zeitlichen Entwicklung des Impfprozesses gibt die Abbildung 2. Da die Frage nach der Wirksamkeit der Impfung hier im Mittelpunkt steht, sind zusätzlich die Corona-Sterbezahlen in die Grafik mit aufgenommen worden. Andere mögliche Impffolgen, wie beispielsweise die Zunahme bestimmter Erkrankungen oder der allgemeine Anstieg der Übersterblichkeit, sind nicht Gegenstand der Untersuchung und werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt. (Zur Problematik der Übersterblichkeit als möglicher Spätfolge der Corona-Impfung vergleiche die Ausführungen in [1] und [11].)
Die Abbildung wirkt im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend, doch dürfte sie sich interessierten Lesern schnell erschließen. Was bei genauerem Hinsehen auffällt, ist der synchrone Verlauf der Zahl der Booster-Impfungen und der Sterbefälle in der vierten Corona-Welle. Der gleiche Effekt zeigt sich, wenn auch schwächer ausgeprägt, bei den Erstimpfungen in der dritten Corona-Welle. Mit der zweiten Impfung ist kein derartiger Effekt verbunden. Wie lässt sich dieser Sachverhalt erklären?
Abbildung 2

Die Vermutung, dass die mRNA-Impfungen – und hier insbesondere die Boosterimpfungen – den Anstieg der Todesfälle verursacht haben könnten, bietet sich als Erklärung für die Parallelität der Verläufe an, erweist sich jedoch als nicht stichhaltig. Gegen diesen Erklärungsansatz sprechen nicht nur die Aussagen vieler Klinikärzte, die berichteten, dass die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen nach Beginn des Impfens stark zurückging, sondern auch die zeitliche Abfolge der Ereignisse [14]. Die Sterbezahlen steigen nämlich nicht nach der Impfung an, sondern sie gehen dem Anstieg der Impfzahlen voraus.
Der kausale Zusammenhang, soweit es ihn gibt, verkehrt sich damit ins Gegenteil. Nicht die Impfung hat die Sterbezahlen ansteigen lassen, sondern die steigenden Corona-Sterbezahlen führen dazu, dass sich immer mehr Menschen impfen lassen, weil die Ängste in der Bevölkerung zunehmen. Dies könnte auch erklären, warum die zweite Impfung keinen Zusammenhang mit dem Sterbegeschehen aufweist. Ob und wann sich die Menschen ein zweites Mal impfen ließen, war ihnen nicht freigestellt. Die Zweitimpfung hatte, unabhängig vom realen Sterbegeschehen, sechs Wochen nach der Erstimpfung zu erfolgen.
Das ist ein durchaus interessantes, wenn auch nicht unbedingt überraschendes Ergebnis. Doch ist man damit der Frage, ob die Impfung Corona-Tote verhindert hat, noch nicht sehr viel näher gekommen. Die Abbildung 3, in der die Verlaufskurven älterer und jüngerer Corona-Toter gegeneinander aufgetragen sind, könnte hier unter Umständen weiterhelfen.
Ungewöhnliche Verläufe bei den altersbezogenen Sterbezahlen
Da sich die Sterbezahlen der beiden Altersgruppen auf unterschiedlichem Niveau bewegen, sind unterschiedliche Skalierungen für die Verlaufsdarstellung gewählt worden. Auf der linken Achse sind die Sterbezahlen für die unter 60-Jährigen (nachfolgend als U60 bezeichnet) angegeben, auf der rechten die für die über 60-Jährigen (Ü60). Es ist eine Relation von 1:30 für die Darstellung gewählt worden.
Die Grafik lässt erkennen, dass in Phasen, in denen wenig oder gar nicht geimpft wurde, die Kurven für unter und über 60-Jährigen nahezu deckungsgleich verlaufen. Das betrifft das gesamte Corona-Jahr 2020, einschließlich der ersten Wochen des Folgejahres, sowie die Zeit nach Beendigung der Massenimpfungen im Frühjahr 2022.
Abbildung 3

Nach dem zunächst (fast) deckungsgleichen Verlauf der Kurven im Jahr 2020 beginnen sich diese ab der 6. Kalenderwoche (KW) 2021 voneinander zu entfernen. Dieser Zustand hält (in unterschiedlich starker Ausprägung) über mehr als zwölf Monate an. Das Zahlenverhältnis von jüngeren zu älteren Corona-Toten verschlechtert sich in dieser Zeit deutlich zuungunsten der Jüngeren. Dieser Effekt rührt eindeutig vom Impfen her. Er setzt ein, als die Impfzahlen stark zu steigen beginnen, und endet, als sich nur noch wenige Menschen impfen lassen. Auf dem Höhepunkt der dritten Corona-Welle (Erstimpfung) und auf dem Höhepunkt der vierten Corona-Welle (erste Boosterimpfung) sind die Differenzen zwischen den Kurven am größten.
Alte Menschen profitieren von der Corona-Impfung
Für das Auseinanderdriften der Sterbekurven kommen zwei Erklärungen in Betracht: Entweder ist die Zahl junger Corona-Toter infolge der Impfung ungewöhnlich stark angestiegen oder die Impfung hat zu einem starken Rückgang der Zahl älterer Corona-Toter geführt. Da mit dem Impfen der U60 aufgrund der Prioritätenregelung erst in der 22. KW 2021 begonnen wurde und die Corona-Welle zu diesem Zeitpunkt bereits ausklang, kommt eigentlich nur die zweite Möglichkeit als Erklärung in Betracht. Das gilt in gleicher Weise für die Boosterimpfung in der vierten Corona-Welle. Auch hier konnten sich U60 erst sehr spät impfen lassen, da zwischen letzter Impfung und Booster-Impfung mindestens sechs Monate vergangen sein mussten. Zu diesem Zeitpunkt klang auch die vierte Welle bereits aus. In beiden Fällen kann das Impfen folglich nur geringen Einfluss auf die Sterbezahlen der unter 60-Jährigen gehabt haben.
Aus den Überlegungen folgt, dass die Impfung das vorzeitige Sterben vieler über 60-Jähriger verhindert hat. Aber was bedeutet „viele“ in diesem Zusammenhang? Wie viele alte Menschen mögen von der Impfung profitiert haben?
Ermittlung von Schätzwerten für die Zahl vermiedener Todesfälle
Angenommen, es hätten im Jahr 2021 noch keine Impfstoffe zur Verfügung gestanden, dann wäre zu erwarten gewesen, dass die Relation zwischen der Zahl jüngerer und der Zahl älterer Corona-Toter über den gesamten Zeitraum hinweg annähernd konstant geblieben wäre, vergleichbar mit den Kurvenverläufen vor Beginn und nach Beendigung der Massenimpfung (vgl. Abb. 3). In der dritten Welle wäre dann mit ähnlich vielen älteren Corona-Toten zu rechnen gewesen wie in der vorangegangenen zweiten Welle. Diese Schlussfolgerung resultiert aus der damaligen Einschätzung der Mediziner, dass die Alpha-Variante, die das Strebegeschehen in der dritten Welle dominierte, ähnlich gefährlich sei wie die Urtyp-Variante in der zweiten Welle. Und der Verlauf der Corona-Sterbekurve der U60, die sich ja erst spät impfen lassen konnten, spricht für die Richtigkeit dieser Einschätzung. Der U60-Kurvenverlauf in der dritten Welle ist fast ein Duplikat der Sterbekurve in der zweiten Welle.
Überträgt man die Alt-zu-Jung-Relation während der zweiten Welle auf die nachfolgende dritte Welle, so kann man aus den vorgegebenen U60-Sterbezahlen, Schätzwerte für die Zahl der Ü60-Sterbefälle, die ohne Impfung in der dritten Welle zu erwarten gewesen wäre, ableiten. Die Differenz zu den tatsächlichen Sterbezahlen gibt dann Auskunft über die Zahl vermiedener Ü60-Corona-Toter. Auf die gleiche Weise können die vermiedenen Todesfälle in der vierten Welle ermittelt werden. Das Ergebnis des Schätzverfahrens ist in Abbildung 4 dargestellt. Zum Vergleich sind die vom RKI ausgewiesenen Corona-Sterbefallzahlen mit angegeben.
Die Zahl vermiedener Todesfälle verläuft in einer ähnlichen Wellenbewegung wie die Corona-Sterbezahlen. Summiert man die Einzelwerte auf, so kommt man für die Zeit ab der 6. KW 2021 bis zur 23. KW 2022 auf 87.247 vermiedene Ü60-Todesfälle. Eine deutlich geringere Anzahl von über 60-Jährigen ist in dieser Zeit an den Folgen einer Coronainfektion gestorben (68.079).
Abbildung 4

WHO weist zu hohe Werte für die Zahl vermiedener Corona-Toter aus
Zum Vergleich: In einer weltweiten Studie zur Wirksamkeit der Corona-Impfung weist die World Health Organisation (WHO) einen fast doppelt so hohen Wert aus. Der WHO zufolge sind in dem betrachteten Zeitraum 161.589 Menschenleben in Deutschland durch die Impfung gerettet worden. [15] Von diesen waren 4,3 Prozent jünger als 60 Jahre. Die WHO geht bei der Berechnung allerdings von einer unrealistisch hohen Effektivität der Impfung aus. Für die Alpha-Variante unterstellt sie eine Wirksamkeit von 91 Prozent und für die Delta-Variante von 91 Prozent (bei zwei Dosen) bzw. 95 Prozent (bei drei Dosen).
Nach eigenen Berechnungen (auf Grundlage der offiziellen Daten der britischen Gesundheitsbehörde Health Security Agency) lag die Wirksamkeit der Impfung im Jahr 2021 allerdings eher bei nur etwa 70 Prozent [11]. Wäre die WHO von einer geringeren Wirksamkeit ausgegangen, wäre der Schätzwert für die Zahl vermiedener Corona-Toter entsprechend niedriger ausgefallen.
Wenn die Annahmen, die den eigenen Schätzwerten zugrundeliegen, zutreffen sollten, so sind in der dritten Welle (10. bis 26. KW 2021) 32.320 Ü60-Corona-Tote vermieden worden und in der vierten Welle (42. KW 2021 bis 2. KW 2022) 31.115. Die Erstimpfung (3. Welle) wäre demnach mit einer Reduktion der Ü60-Sterbefälle um 69 Prozent und die erste Booster-Impfung (4. Welle) mit einer Reduktion um 60 Prozent verbunden gewesen. Bei der zweiten Boosterimpfung (5. Welle) ist ein nur schwacher Impfeffekt zu erkennen.
Für den überraschenden Anstieg der Zahl vermiedener Ü60-Corona-Toter zwischen der dritten und vierten Welle (34. bis 40. KW 2021) gibt es keine zufriedenstellende Erklärung. In dieser Zeit steigt die Zahl der U60-Corona-Toten aus unerfindlichen Gründen ungewöhnlich stark an, ohne dass sich ein vergleichbarer Effekt bei den Ü60-Verstorbenen zeigt (vgl. Abb. 3). Das führt zu einem Anstieg der Schätzwerte für die Zahl vermiedener Ü60-Corona-Toter. Ob dieser Effekt allerdings Ausdruck realen Geschehens ist oder ob er von Fehlern in den Sterbedaten herrührt, bleibt unklar.
Hohe Übersterblichkeit im zweiten Halbjahr 2021
Anlass zur Sorge gibt die starke Übersterblichkeit zwischen der 30. KW 2021 und der 2. KW 2022 (vgl. Abb. 6 in [1]). Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie übertrifft die Übersterblichkeit über einen längeren Zeitraum hinweg dauerhaft die Zahl der Corona-Toten. Die Übersterblichkeit beläuft sich in dieser Zeit auf 38.149 Personen, während das RKI lediglich 25.611 Corona-Tote ausweist. Es sterben also 12.538 Menschen mehr als man aufgrund von Corona erwarten würde. Zeitlich fällt der außergewöhnliche Anstieg der Übersterblichkeit mit dem Beginn der Booster-Impfungen zusammen. Das mag dem Zufall geschuldet sein, doch kann ein ursächlicher Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Um das beurteilen zu können, müsste allerdings umfassenderes und differenziertes Datenmaterial für die Auswertung zur Verfügung stehen als es das RKI bereitstellt.
80 Prozent der vermiedenen Ü60-Corona-Toten sind älter als 80 Jahre
Ein differenzierter Blick auf die Altersgruppe der über 60-Jährigen zeigt, dass vor allem Menschen über 80 Jahre (Ü80) von den mRNA-Impfungen profitiert haben. Zu Beginn der Impfung lag ihr Anteil an den Corona-Toten noch bei etwa 70 Prozent. In dem Maße wie der Impfprozess voranschreitet, geht der Prozentsatz dann über sechs Monate hinweg kontinuierlich zurück. In der 15. KW 2021 machen die über 80-Jährigen nur noch 50 Prozent der Verstorbenen aus und in der 24. KW ist das absolute Minimum mit nur mehr 30 Prozent erreicht. Danach steigen die Werte wieder an und pendeln sich letztlich auf ein Niveau wie vor Beginn der Impfung ein.
Entscheidend für den Rückgang des Ü80-Anteils an den Corona-Toten dürfte gewesen sein, dass sich zunächst nur die über 80-Jährigen uneingeschränkt impfen lassen konnten. Der Rückgang wäre demnach Ausdruck der Wirksamkeit der Impfung. Das Wissen um den zeitlichen Verlauf des Anteils der Ü80 an den Corona-Toten kann genutzt werden, um daraus Schätzwerte für die Zahl der vermiedenen Ü80-Corona-Toten abzuleiten. Hierfür wird unterstellt, dass, wenn kein Impfstoff zur Verfügung gestanden hätte, die Ü80 durchgängig 69 Prozent der Corona-Toten ausgemacht hätten. So kommt man auf einen Wert von knapp 70.000 vermiedenen Ü80-Corona-Toten. Die über 80-Jährigen würden damit fast 80 Prozent aller vermiedenen Corona-Toten ausmachen.
Dass das Leben vieler Menschen durch die Impfung gerettet werden konnte, klingt zunächst erfreulich. Doch was besagt der Begriff „gerettet“ konkret? Fast 80 Prozent aller „Geretteten“ waren 80 Jahre alt oder älter. Ihr Durchschnittsalter dürfte zwischen 85 und 90 Jahre gelegen haben. Zudem weiß man aus den Obduktionen in Hamburg, dass praktisch alle Corona-Toten mit Vorerkrankungen belastet waren [12]. Um wie viel mag das Leben dieser Menschen verlängert worden sein?
Einen vagen Hinweis auf die Spanne der Lebensverlängerung gibt die aus den allgemeinen Sterbedaten abgeleitete Übersterblichkeit. Betrachtet man deren Verlauf während und nach der zweiten Corona-Welle, so stellt man fest, dass auf das Maximum der Übersterblichkeit eine ausgeprägte Untersterblichkeit folgt (vgl. Abb. 1). Zwischen den beiden Extrema liegen zehn Wochen. Die Zeitspanne lässt sich dahingehend interpretieren, dass der Großteil der Corona-Toten im Mittel etwa zehn Wochen an Lebenszeit verloren hat.
Und die regressionsanalytische Auswertung des Verlaufs deutet darauf hin, dass dies für 68 Prozent aller Corona-Verstorbenen gilt. [2] Ohne die Infektion hätten diese Menschen also durchschnittlich zehn Wochen länger gelebt. Es ist sicher nicht allzu gewagt, davon auszugehen, dass dies in besonderer Weise auf die Ü80 zutrifft. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das Leben der geretteten über 80-Jährigen im Mittel um etwa zehn Wochen verlängert werden konnte.
So verblüffend das Resultat im ersten Moment erscheinen mag, so wenig kann angesichts des hohen Alters und der Vorerkrankungen der Betroffenen ausgeschlossen werden, dass es die Realität korrekt abbildet.
Nutzen der Corona-Impfung für unter 60-Jährige zweifelhaft
Jedes Leben ist kostbar und die Entwicklung eines Impfstoffs, der zu einer Verlängerung des Lebens beiträgt, ist zu begrüßen, egal wie viele Menschen davon profitieren oder um welche Zeitspanne das Leben verlängert wird. Etwas anderes ist es, wenn Menschen, die nicht besonders gefährdet sind, an Corona schwer zu erkranken oder zu sterben, zu einer mRNA-Impfung gezwungen werden. Einer Impfung, die nicht nur zu wenig erforscht worden ist, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs abschließend beurteilen zu können, sondern von der auch niemand sagen kann, wie sie sich langfristig auf die Gesundheit und das natürliche Immunsystem des Geimpften auswirkt. Unter diesem Gesichtspunkt stellte die Einführung einer Impfpflicht für alle Menschen, die in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern arbeiten, einen absoluten Tiefpunkt im Umgang mit dem Corona-Virus dar.
Anders als bei den über 60-Jährigen lässt sich für die unter 60-Jährigen wenig Verlässliches über die Zahl vermiedener Corona-Toter sagen. In Abbildung 3 ist kein Effekt zu erkennen, der darauf schließen ließe, dass die Impfung einen starken Rückgang der Sterbezahlen bewirkt hat.
Laut WHO waren 4,3 Prozent aller vermiedenen Corona-Toten jünger als 60 Jahre. Unterstellt man, dass dieser Prozentsatz auf Deutschland übertragbar ist, dann wäre in der Zeit von der 6. KW 2021 bis zur 23. KW 2022 der vorzeige Tod von etwa 3.920 Menschen unter 60 Jahren vermieden worden. Ob dieser Wert die Realität korrekt widerspiegelt, ist ungewiss. Angesichts der späten Impfung dieser Altersgruppe würde man eigentlich eher mit einer geringeren Zahl vermiedener Todesfälle rechnen.
Doch selbst wenn der Schätzwert zutreffen sollte, war das Impfen der unter 60-Jährigen alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Denn die Rettung der 3.920 Menschen, die ohne die Impfung voraussichtlich gestorben wären, wäre mit 754 gemeldeten Impftoten (bis Mitte 2022) teuer erkauft worden. Bedenkt man außerdem, dass viele Impftote gar nicht als solche erkannt und gemeldet werden, so kann man nicht einmal sicher sein, dass das Impfen der unter 60-Jährigen mehr Todesfälle verhindert als es verursacht hat.
Und das Corona-bedingte Sterbegeschehen ist durch die Vakzine ja nicht beendet wurde. 5.395 Menschen unter 60 Jahren starben im betrachteten Zeitraum noch an den Folgen einer Corona-Infektion. Damit liegen die Sterbezahlen höher als vor Beginn der Impfung. Während vor der 6. KW 2021 (also in den ersten beiden Wellen) im Mittel lediglich 43 U60-Corona-Tote pro Woche zu beklagen waren, sind es nach Impfbeginn (in der dritten, vierten und fünften Welle) durchschnittlich 77. Damit unterscheidet sich die Entwicklung des Sterbegeschehens bei den unter 60-Jährigen grundlegend von der Situation bei den über 60-Jährigen. Bei Letzteren geht die wöchentliche Zahl der Corona-Toten von 1.309 (vor Impfbeginn) auf 973 (nach Impfbeginn) zurück.
Wenn sich herausstellen sollte. dass der Anstieg der Sterbezahlen bei den unter 60-Jährigen tatsächlich vom Impfen herrührt (und die Möglichkeit kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden), müsste die Impfbilanz dieser Altersgruppe als verheerend eingestuft werden. Und sie erhielte noch einen besonders bitteren Beigeschmack durch den Umstand, dass es sich bei den U60-Impftoten in sehr vielen Fällen um gesunde und sportlich aktive Menschen gehandelt hat, für die eine Corona-Infektion keine besondere Gefahr dargestellt hätte. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Sachverhalt nicht nur medizinisch, sondern auch politisch und juristisch noch angemessen aufgearbeitet wird [16].
Handelt es sich bei mRNA-Vakzinen überhaupt um Impfstoffe?
Zum Abschluss der Auswertung soll der zeitliche Zusammenhang zwischen der Impfung und den vermiedenen Ü60-Corona-Toten noch einmal genauer betrachtet werden. In den beiden nachfolgenden Grafiken sind zu diesem Zweck die vermiedenen Todesfälle der dritten Corona-Welle zusammen mit der Zahl der Erstimpfungen aufgetragen (Abb. 5) bzw. die vermiedenen Todesfälle der vierten Corona-Welle zusammen mit der Zahl der ersten Booster-Impfungen (Abb. 6). Um die Verläufe jeweils in derselben Grafik darstellen zu können, sind unterschiedliche Skalierungen für die Parameter gewählt worden.
Auffällig an der zeitlichen Entwicklung der Zahl der Erstimpfungen ist, dass die Impfzahlen ab der 21. Kalenderwoche nicht mehr weiter zurückgehen, sondern für mehrere Wochen auf einem hohen Niveau verbleiben. Zurückzuführen ist dies auf das Ende der Prioritätenregelung. Ab diesem Zeitpunkt kann sich jeder Erwachsene, der dies möchte, impfen lassen.
Sowohl während der dritten als auch der vierten Corona-Welle zeigt sich ein enger Zusammenhang zwischen der Zahl der Impfungen und der Zahl vermiedener Ü60-Corona-Sterbefälle. Die Erstimpfung ist hinsichtlich der vermiedenen Todesfälle mit einem Korrelationskoeffizienten von 0,853 verbunden, die erste Booster-Impfung sogar mit einem Koeffizienten von 0,936. In beiden Fällen ist der Zusammenhang statistisch hochsignifikant.
Abbildung 5

Abbildung 6

So erfreulich es ist, dass das Leben zehntausender betagter Menschen durch die Impfung verlängert wurde, so irritierend ist der synchrone Verlauf der Kurven. Es besteht praktisch keine Zeitlücke zwischen der mRNA-Impfung und den vermiedenen Corona-Todesfällen. Der Zeitpunkt der Impfung ist zugleich der Zeitpunkt der „Heilung“. Dabei sind Impfungen doch eigentlich ein Versprechen für die Zukunft: Wenn man sich heute impfen lässt, wird man künftig gegen den jeweiligen Krankheitserreger geschützt sein. Deshalb werden Grippeimpfungen meist im Herbst durchgeführt. Sie sollen verhindern, dass sich Menschen im Winter infizieren und an der Grippe erkranken oder gar versterben. Die mRNA-Impfungen scheinen jedoch einen direkten Einfluss auf den Krankheitsverlauf auszuüben, ohne jeden zeitlichen Verzug.
Sie zeigen damit eine Wirkung, wie man sie, dem allgemeinen Verständnis nach, eigentlich von Medikamenten erwarten würde. Warum sind die mRNA-Produkte nicht als solche eingestuft worden, zumal sie weder über einen längeren Zeitraum wirksam vor einer Infektion schützen, noch eine Übertragung des Erregers auf andere Menschen verhindern? Eine wichtige Rolle könnten hier die unterschiedlichen Zulassungsverfahren gespielt haben. Denn gentherapeutische Medikamente müssen wegen des neuartigen Wirkprinzips zwingend ein besonders strenges und aufwendiges Zulassungsverfahren durchlaufen. Für genbasierte Impfstoffe gilt das nicht. In der relevanten EU-Richtlinie heißt es dazu lapidar: „Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind keine Gentherapeutika“ [17]. Und somit unterliegen sie auch nicht den strengen Zulassungsanforderungen, die allgemein für Gentherapeutika gelten.
Angesichts des Zeitdrucks, dem sich die Politik während der Corona-Zeit ausgesetzt sah, ist hierin möglicherweise ein entscheidender Grund zu sehen, warum die mRNA-Präparate nicht als Medikament, sondern als Impfstoff klassifiziert wurden. Nur so war es möglich, ein teleskopiertes, d. h. stark reduziertes und zeitlich gerafftes Zulassungsverfahren zur Überprüfung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der mRNA-Präparate anzuwenden.
Falls die Überlegungen zum Wirkprinzip der mRNA-Präparate zutreffen sollten, hätten eigentlich nur solche Menschen „geimpft“ werden sollen, die an Corona erkrankt waren. Im Prinzip vergleichbar mit Antibiotika, die zur Behandlung Erkrankter eingesetzt werden und nicht zur Prophylaxe.
Ob diese Interpretation den medizinischen Wirkmechanismus korrekt beschreibt, kann und soll hier nicht weiter diskutiert werden. Dafür sind die Folgen, die eine solch veränderte Sichtweise auf die Beurteilung der „mRNA-Impfungen“ hat, zu grundlegend und weitreichend, als dass sie im Rahmen eines Statistik-Artikels angemessen behandelt werden könnten. An den Medizinern ist es, den aufgeworfenen Fragen ernsthaft und unvoreingenommen nachzugehen und für mehr Klarheit und Sicherheit hinsichtlich des Wirkmechanismus der mRNA-Präparate zu sorgen.
Literatur:
- Günter Eder – Übersterblichkeit auf Rekordniveau, ein Rückblick auf drei Jahre Corona. Nachdenkseiten vom 5. April 2023
https://www.nachdenkseiten.de/?p=95937 - Günter Eder – Gedanken eines Statistikers zur Übersterblichkeit während der Coronapandemie. Nachdenkseiten vom 3. September 2022
https://www.nachdenkseiten.de/?p=87565 - Paul-Ehrlich-Institut – Sicherheitsbericht: Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne. Stand: 7.2.2022, Langen
www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheits - Jessica Agarwal et al. – Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht beruht auf groben methodischen Fehlern des Paul-Ehrlich-Instituts. Offener Brief vom 6. Juli 2022
https://www.researchgate.net/publication/363480772_Der_Beschluss_des_Bundesverfassungsgerichts_zur_einrichtungsbezogenen_Impfpflicht_beruht_auf_groben_methodischen_Fehlern_des_Paul-Ehrlich-Instituts_-_Offener_Brief_vom_6_Juli_2022 - Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages – Obduktionen nach impfbezogenen Todesfällen. 12. Dezember 2022
- Carina Rehberg – Corona-Impfung: Pathologe vermutet Dunkelziffer bei Impftoten. Zentrum der Gesundheit, 24. Juli 2022
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/COVID-19/corona-todesfaelle - Thomas Maul – Was die Pathologie über Impftote verrät. 8. Dezember 2022
https://www.achgut.com/artikel/was_die_pathologie_ueber_impftote_verraet - Nicolas Hulscher et al. – A systematic review of autopsy findings in deaths after COVID-19 Vaccination. IN: Science, public health policy and the law, 17. November 2024
https://publichealthpolicyjournal.com/a-systematic-review-of-autopsy-findings-in-deaths-after-COVID-19-vaccination/ - Lazarus Ross – Electronic Support for Public Health-Vaccine Adverse Event Reporting System. Grant ID: R18 HS 017045, AHRQ Rockville 2011
https://digital.ahrq.gov/sites/default/files/docs/publication/r18hs017045-lazarus-final-report-2011.pdf - Sachs, B. et al. – Forschung im Bereich der unerwünschten Arzneimittelwirkungen. IN: Bulletin zur Arzneimittelsicherheit. Ausgabe 1, März 2017
- Günter Eder – Auswirkungen der Coronaimpfung: Daten, Fakten und Schlussfolgerungen. Nachdenkseiten vom 4. September 2023
www.nachdenkseiten.de/?p=103289 - Obduktionen in Hamburg – Fast alle Corona-Toten waren vorerkrankt. NTV vom 30. Februar 2021
https://www.n-tv.de/wissen/Fast-alle-Corona-Toten-waren-vorerkrankt-article22371530.html - Europaen Medicines Agency – Online-Zugriff auf Verdachtsfallmeldungen über Arzneimittel- nebenwirkungen
https://www.adrreports.eu/de/index.html - Jörg-Heiner Möller – POST-VAC die vertuschte Katastrophe. Ein Arzt berichtet.
novum Verlag 2024 - WHO – Estimated numberof lives directly saved by COVID-19 vaccination programs in the WHO European Region, December 2020 to March 2023. 12. Januar 2024
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.01.12.24301206v1.full.pdf - Sebastian Lucenti – Corona-Politik: Wir brauchen juristische Aufarbeitung statt kollektiver Verdrängung. Berliner Zeitung vom 10.10.2024
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-und-das-gesellschaftliche-gift-der-verdraengung-li.2260562 - Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages – Regelungen zu genbasierten Impfstoffen. 25. Januar 2021
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