Kategorien
Medizinische Informationen

Genexpressionsforschung – Prof. Dr. Klaus Steger

veröffentlicht am 19. März 2024

Unser MWGFD-Mitglied, Prof. Dr. Klaus Steger, der als Molekularbiologe 30 Jahre Erfahrung mit dem PCR-Test sammeln konnte, berichtet in einem Interview über die Genexpressionsforschung. Er stellt nochmal heraus, wie wenig sich der PCR-Test, der eigentlich für die Grundlagenforschung erfunden wurde, als molekularbiologische Methode für den Nachweis einer Infektiosität eignet. Eine denkbare Anwendung dafür, aus kleinsten Mengen DNA größere Mengen zu vermehren, wäre beispielsweise im Falle des Fundes eines Dinosauriers, oder ägyptischer Mumien, oder im Falle einer Spurensicherung am Tatort.

„Für die ziellose Massenanwendung ist es aufgrund seiner hohen Sensitivität der denkbar ungünstigste Test, da er hohes Manipulationspotenzial aufweist […]. Das hat es noch nie in der medizinischen Geschichte gegeben, dass anhand eines Labortests ein Schicksal des Menschen bestimmt wurde, ohne diesen in Augenschein zu nehmen“.

Außerdem spricht er über die Tücken des Wissenschaftsbetriebs und erklärt, was einen gesunden Wissenschaftsbetrieb ausmachen würde. „Die Wissenschaft gibt es nicht. Zentraler Punkt der Wissenschaft ist nämlich ein fachübergreifender Diskurs“. DIE Wissenschaft, wie es in der Corona-Zeit praktiziert wurde, gibt es nur dann, wenn die Politik die Wissenschaft gekapert hat, macht er deutlich.

Sein Vorschlag für die Zukunft lautet daher:

„Forschungsergebnisse sollen (zusätzlich zu Veröffentlichungen in Fachjournalen) auch der Bevölkerung in allgemeinverständlicher Sprache zugänglich gemacht werden, damit der Bürger selbstbestimmt überlegen kann, ob er das glaubt oder nicht.“