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Allgemein Gesellschaft und Wirtschaft

Die WHO – ein Sozialkredit-System? Interviewempfehlung mit Philipp Kruse

Ein Sozialkredit-System in Reinform wird geboren und alle gucken weg.

vom MWGFD-Presseteam; Autorin Claudia Jaworski; erschienen am 25. November 2023

In einer Zeit des Dauerbombardements und des Dauerentsetzens können wichtige Produktionen schon mal unterhalb die Wahrnehmungsschwelle fallen. Wir empfehlen daher nochmals explizit die vierteilige Interviewserie zwischen dem Züricher Rechtsanwalt Philipp Kruse und der Journalistin Antje Maly-Samiralow. Die einzelnen konsumgerechten Häppchen sind unabhängig voneinander genieß- bzw. verdaubar. Es sollte eigentlich jeden interessieren, was im Mai 2024 auf uns zurollen wird. „Ist das, was wir in China sehen, ein Vorgeschmack auf das, was uns möglicherweise ins Haus steht?“, möchte die Journalistin Antje Maly-Samiralow vom WHO-Experten Philipp Kruse wissen.

China als Negativexample einer echten Diktatur verliert langsam seinen Schrecken. Zu lange zeigte man mit dem Finger auf den fernen Nachbarn als Schreckgespenst und Inbegriff eines echten totalitären Systems, um sich hierzulande seiner scheinbaren demokratischen Ordnung zu vergewissern.

Während Teil 1 und Teil 2 den Gegenstand des Pandemievertrags beleuchteten und vor Augen führten, was über diesen Hebel einer allumfassenden Verfügungsgewalt beabsichtigt wird, zeigt Philipp Kruse in Teil 3 die Organisationsform dieser neuen Form der Machtausübung auf. Die Befürchtung, dass die Krake namens WHO über alle Lebensbereiche der Menschen bestimmen soll, erhärtet sich beim Anblick der derzeitigen Indienstnahme diverser neuer Behörden und Gremien. Gemäß des Mottos „Blame & Shame“, wie es uns Chinas Socialkredit-System vorführte, sollen Komitees wie Compliance und Implementation das Reporting sicherstellen und dafür Sorge tragen, dass die „Empfehlungen“ der WHO, die sich aus den geänderten Gesundheitsvorschriften ergeben, von den Nationalstaaten auch umgesetzt werden. Die krakenhafte Einbeziehung diverser UN-Unterorganisationen wie FAO, WHAO, UNEP aber auch der G20 und der Weltbank lässt offenbar werden, wie vollumfänglich dieser „One-Health-Approach“ ist.

Angesichts der Tatsache, dass die WHO im Juni diesen Jahres (siehe Link) eine Partnerschaft mit der EU-Kommission zur Übernahme der technischen Grundlagen des Digital Health Certification Network (GDHCN) abgeschlossen hat, in dem sämtliche Gesundheitsdaten wie z.B. der Test- und Impfstatus abgespeichert werden, wird der Vorstoß hin zur allumfassenden Kontrolle des gläsernen Bürgers mehr als deutlich. So gibt der Züricher Rechtsanwalt die Tragweite zu bedenken, dass dies

„mit dem Zutritt zu den öffentlichen Bereichen, mit dem Zutritt zum Zahlungsbereich, zu Geschäften und sogar mit dem Zutritt zum Internet schlechthin [verknüpft wird]. Man kann auf diesem einfachen Weg also Menschen von allem abschneiden.“

RA Philipp Kruse

Kurzum: „Was man kontrollieren kann, wird man kontrollieren. Das was man einschränken kann, das wird man einschränken.“, so Philipp Kruse.

Auf die zielsichere Frage der Journalistin, ob er eine Idee habe, woher dieser massive, eigentliche gnadenlose Machtanspruch resultiere, entgegnet er:

„Wer der letzte Treiber ist, das kann ich nicht beurteilen. Aber es liegt auf der Hand, dass dieses gesamte System darauf ausgerichtet ist, den Umsatz von Arzneimitteln, von Medizinalprodukten in noch nie dagewesene Höhen zu treiben und den Herstellern Gewinne in noch nie dagewesener Höhe zu bescheren.“

RA Philipp Kruse

Es ist letztlich eine Art „Businessplan“,

„denn als Unternehmer möchte man wissen, wann welche Gewinne eingefahren werden. Man möchte den gesamten Ablauf kontrollieren [und damit] alle Beteiligten. Das kann man mit einem solchen System perfekt machen. [..] Hier wäscht eine Hand die andere. Deshalb ist das Interesse der Politiker darauf ausgerichtet, gewisse Interessen von gewissen Global Playern der Industrie zu bedienen und mit absoluter Konsequenz in Bezug auf inhaltliche Fragen wegzuschauen. Sie werden, auf gut Deutsch gesagt, dafür bezahlt, wegzuschauen.“

RA Philipp Kruse

Mit dem Ausrufen eines

„erfundenen Narratives sollen die einschränkenden Vorgaben die Menschen in das gewünschte Medizinalkonsumverhalten hineinnötigen, [..] mit der Wirkung, dass sie sich am Ende selber schädigen“.

RA Philipp Kruse

Die abschließend geäußerte Sorge der Journalistin, dass damit auch Zensur und die Einschränkung der Meinungsfreiheit einhergingen, ist zugleich die Erklärung dafür, weswegen die Öffentlich-Rechtlichen bereits jetzt schon über diesen ungehaltenen WHO-Vorstoß schweigen.

So stellt Rechtsanwalt Kruse klar, dass

„dieses Einflussnehmen auf die Meinungsbildung durch klares Vorgeben, aber auch Ausblenden von Informationen [..] sich auf alle Bereiche aus[wirkt]: auf die Wissenschaft [..], auf die Rechtsprechung und so wichtige Bereiche, wie die zwingend erforderliche gesetzliche Einwilligung in Behandlungsformen. Diese Einwilligung ist gar nicht möglich, wenn ich als Patient nicht alle entscheidungsrelevanten Informationen bekomme.“

RA Philipp Kruse

In diesem Sinne bitten wir Sie, diese Interviewreihe gerade unter jene Mitmenschen zu bringen, welche immer noch treuherzig und ahnungslos hoffen, dass der Staat mit seinem Fürsorgeauftrag es schon richten werde. Mit diesem verhängnisvollen Optimismus räumt Philipp Kruse schnell auf:

„Ich habe den Eindruck, die [unsere Politiker] warten auf den nächsten Mai, die lassen die Verhandlungen von der EU-Kommission führen, unterzeichnen dann und sagen dann der Bevölkerung‚ es tut uns leid, aber wir müssen das jetzt alle schön annehmen, denn es wurde ja in der Zwischenzeit von der WHO angenommen.‘ [..] Ich habe den Eindruck, unsere Regierungen (Schweiz, Österreich und Deutschland) sind absolut passiv.“

RA Philipp Kruse

Wir danken Philipp Kruse und der Journalistin Antje Maly-Samiralow für die so wertvolle ehrenamtliche Aufklärungsarbeit. Über den bereits erschienenen Teil 4 berichten wir in Kürze.